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Aktuelle News

Start frei zur 24h-WM im Einzelzeitfahren in Kalifornien

Heute um 2 Uhr nachts (MEZ) fällt in Borrego Springs in Kalifornien der Startschuss zur 24h-Weltmeisterschaft im Einzelzeitfahren. Seit Anfang der Woche befindet sich Christoph Strasser in den USA, wo er die Saison mit einem Top-Ergebnis abschließen will.

„Die Vorbereitungen sind sehr gut gelaufen, die letzten Trainings waren sehr gut. Ich habe in den letzten Tagen noch zwei dreistündige Einheiten mit Zeitfahrintervallen absolviert“, sagt der Steirer. Der Start zur 24h-WM fällt heute um 18:00 Uhr Ortszeit - genau vor dem Sonnenuntergang. 

Überraschend hohe Temperaturen

„Die Akklimatisierung war nach dem Flug kein Problem. Die Temperaturen sind momentan sehr hoch für diese Jahreszeit: 31° Grad unter Tags und zuletzt hatten wir immer so elf Grad in der Nacht. Schwierig wird die Beleuchtung während des Rennens, da der Kurs stockfinster ist. Es gibt keine reflektierenden Straßenstipfel, keine Lampen und am Rand ist Sand. Kommt man einmal von der Straße runter, frisst der Sand dein Vorderrad und man liegt. Ich habe einen guten Scheinwerfer am Rad montiert mit Akkupack und Reserveakku, aber es ist komplett anders als beim üblichen Ultracycling, wo man von einem Begleitfahrzeug mit Licht betreut wird. Dazu kommt die lange Dunkelheit, es ist rund 13 Stunden finster“, beschreibt der dreifache Gewinner des Race Across America. Einer der Hauptfaktoren für ein Spitzenergebnis sei demnach die Konzentration in der langen Nacht. „Hier muss auch die Bekleidungswahl durchdacht sein, so wenige Stopps wie möglich sind für Bekleidungswechsel eingeplant“, sagt Strasser. Er wird von einem Betreuer unterstützt. Betreuung gibt es aber nur einmal pro 29 Kilometer langer Runde. „Falls eine Flaschenübergabe misslingt, habe ich eine Runde lang nichts zu trinken.“

Auch das Material wird bei diesem Rennen maximal belastet: „Der Wind kommt von der Küste landeinwärts, das heißt uns erwartet meist Seitenwind. Wir fahren durch die Wüste, rundherum ist nur Sand, der die Kette verdrecken kann. Aufpassen muss man auch in den sandverwehten Kurven wegen der Sturzgefahr.“

Ziel: 800km-Marke und das Podium

Über 50 Solofahrer haben für die Weltmeisterschaft genannt. Darunter der Titelverteidiger Marko Baloh aus Slowenien. „Ich habe viel Erfahrung, meine Form ist sehr gut und ich bin zuversichtlich. Bei so einem Rennen gibt es viele kleine Faktoren, die Probleme verursachen können. Aber wenn alles reibungslos und ohne Komplikationen verläuft, ist mein Ziel die 800km-Marke zu übertreffen und aufs Podium zu fahren.“

Beitrag vom 04.November 2016