oder ob er "gewinnen" will - darum: positiv
formuliertes Ziel!
An- und Entspannung zur richtigen ZeitDurch Körper
interne Prozesse und Hormonausschüttungen (Adrenalin) steigen
Pulsschlag und Blutdruck, gleichzeitig wird Glykogen ausgeschüttet.
Dies macht unseren Körper für eine zeitlich begrenzte Zeit leistungs-
und widerstandsfähiger (man stelle sich einen Boxer vor der völlig
ruhig und entspannt im Ring steht...). Hingegen braucht ein Schütze der
sein Ziel anvisiert die Ruhe und Gelassenheit nicht nur geistig,
sondern eben auch körperlich. Die willentliche Steuerung des
Aktivitätsniveaus ist je nach Tätigkeit letztendlich mitentscheidend
für den Leistungserfolg. Es ist hilfreich eine Entspannungstechnik zu
lernen!
Sofort entspannend ist auch gezieltes Atmen: Atmen Sie
tief durch die Nase ein und pressen sie die Luft langsam durch die
geschlossenen Lippen. Relax!
Das große Ziel und der dementsprechende ZielzustandDenkt
man an sein gewünschtes Ziel stellt sich automatisch eine
dementsprechende Zielphysiologie ein, welche an einen konkreten
Zielzustand gekoppelt ist. Dieser unnachahmliche innere Zustand
entspringt der Vorstellung man sei im Ziel und habe das Ziel erreicht.
Das Erleben eines Ziel-Zustandes ist für den Sportler Motivator und
Hilfestellung in Krisen. Der Sportler stellt sich das Erreichen seines
Zieles in der Gegenwart, intensiv, sinnlich assoziiert (mit allen
Sinnen: visuell, akustisch, kinästhetisch, olfaktorisch, gustatorisch)
vor.
Der Sinn dieses "Probewohnens" in seiner Zielvorstellung hat weitreichende Folgen:
1.) Überprüfung ob der Sportler das Ziel wirklich erreichen will
2.) Etwaige Konsequenzen des Zieles: positiv wie negativ
3.)
Mentales Erleben jenes Zustandes der Zielerreichung, für den man viel
geleistet hat (dient der täglichen Motivation und später unbewusst zu
wissen, es bereits geschafft zu haben etc.)
Sehr oft hat dieses
mentale Erleben eines erwünschten oder erhofften Zieles auch die Folge,
dass Sportler erkennen können, dass dieses vermeintliche formulierte
Ziel, eigentlich nicht jenes ist, dem sie 100% ihrer Leistung widmen
wollen. Sehr oft entscheidet aber diese mentale Vorwegnahme der
Zielerreichung über Aufgabe oder Durchkommen, Sieg oder Niederlage. Und
Bedenken sie: ein großes, attraktives Ziel, besteht meistens auch aus
vielen kleinen Teilzielen oder Etappen!
Leben sie ihr Ziel: atmen, essen, trinken sie es!
Sie
kennen vielleicht folgendes Phänomen: Wenn sie ihre Aufmerksamkeit auf
einen bestimmten Gegenstand, z B. ein Auto einer gewissen Marke
richten, so werden sie plötzlich fast überall dieses sehen. Vorher ist
es ihnen aber nie aufgefallen. Dieses Phänomen der selektiven
Wahrnehmung hat im Mentaltraining ein großes Potential: Wenn sie ein
Ziel nach allen Kriterien fokussiert haben, werden sie ihm nicht mehr
entkommen! Bzw. tritt die Umkehr in Kraft: Sie infizieren im positiven
Sinne ihre Umwelt damit und dies ist einer der wahren Schlüssel zum
Erfolg!
J.W. v. Goethe sagte dazu einmal: "Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen."
Durch
die Vorstellung von zukünftigen Erfolgen trainieren Sie Ihre neuronalen
und muskulären Verbindungen, welche sich auch in den Muskeln
einprägen! Wie von selber werden ihnen ständig Situationen "passieren",
welche in der einen oder anderen Art mit ihren Ziel zu tun haben!
Bestes Gelingen wünscht Thomas Jaklitsch!
www.sportcoaching.netBuchtipps zum MentaltrainingWolfgang Fasching - Du schaffst was Du willst
Christian Sterr - Mentaltraining im Sport
Thomas Zerlauth - Sport im State of Excellence
Michael Draksal - Mit mentaler Wettkampfvorbereitung zum Erfolg
Ich hoffe du bist jetzt 1 Woche nach dem Rennen schon wieder am Weg der Besserung. War mir eine Ehre ein "kleines Duell" mit dir zu haben. Bedaure sehr das es gesundheitlich nicht klappte. Auch ein 2. Platz hinter dir wäre noch immer ein Riesenerfolg für mich gewesen.
Nächstes Jahr wird sich sicherlich wieder diese Chance ergeben um gemeinsam am Stockerl zu stehn.
Gute Besserung und freu mich schon wieder mit dir mal zu trainieren.
LG
Edi