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Mentaltraining

Mentaltraining, Visualisierung & Selbstinstruktion

Mentales Training ist systematisches positives bzw. konstruktives Denken in Wörtern, Bildern, und Gefühlen.
Gedanken (pos. & neg.) haben die Tendenz in reales Verhalten umgesetzt zu werden.
Umso stärker, intensiver, leidenschaftlicher und einmaliger diese Gedanken, umso besser und leichter gelingt dies in der Realität.

Effizientes Mentaltraining aktiviert möglichst viele Sinne um das Ziel zu erreichen (linke und rechte Gehirnhälfte). "Fehler" dürfen gemacht werden - Fehler als Ergebnis, als ein Schritt auf dem Weg zu neuen Erkenntnissen, Einsichten und Fertigkeiten.

Eigen- und Fremdziele, Spannung und Entspannung sind wesentliche Faktoren unseres täglichen Lebens und bestimmen unsere Leistung im Leben, wie im Sport!

Insofern möchten wir ein paar Anregungen liefern, mehrfach erprobt und vielfach bewährt:

Mentaltraining Im Extremsport Ultra Radmarathon Weltmeister RAAM Race Across America - Christoph Strasser
Ihr Gehirn als Zielerreichungsorgan:
Aufgrund der sogenannten Spiegelneuronen macht es für ihr Gehirn keinen Unterschied, ob sie sich Bewegungen oder Handlungsabläufe nur vorstellen oder real ausführen. Darum ist es wichtig ihrem Gehirn einerseits positive Bilder als Ziel vorzugeben und aber auch Handlungsabläufe (müssen nicht unbedingt koordinativ oder technisch schwierig sein) sooft wie möglich durchzuspielen.

Positive Formulierung des Ziels

Wenn ich ihnen sage, denken sie nicht an ein grünes Känguru, werden einige von ihnen trotzdem ein Känguru gesehen haben, vermutlich grün und dieses ist möglicherweise durchgestrichen gewesen. In den tiefen Ebenen der unbewussten Verarbeitung von Information gibt es kein „nicht“! Es macht einen Unterschied ob ein Radsportler auf der Zielgerade „nicht eingeholt“ werden will,
oder ob er "gewinnen" will - darum: positiv formuliertes Ziel!

An- und Entspannung zur richtigen Zeit
Durch Körper interne Prozesse und Hormonausschüttungen (Adrenalin) steigen Pulsschlag und Blutdruck, gleichzeitig wird Glykogen ausgeschüttet. Dies macht unseren Körper für eine zeitlich begrenzte Zeit leistungs- und widerstandsfähiger (man stelle sich einen Boxer vor der völlig ruhig und entspannt im Ring steht...). Hingegen braucht ein Schütze der sein Ziel anvisiert die Ruhe und Gelassenheit nicht nur geistig, sondern eben auch körperlich. Die willentliche Steuerung des Aktivitätsniveaus ist je nach Tätigkeit letztendlich mitentscheidend für den Leistungserfolg. Es ist hilfreich eine Entspannungstechnik zu lernen!
Sofort entspannend ist auch gezieltes Atmen: Atmen Sie tief durch die Nase ein und pressen sie die Luft langsam durch die geschlossenen Lippen. Relax!

Das große Ziel und der dementsprechende Zielzustand

Denkt man an sein gewünschtes Ziel stellt sich automatisch eine dementsprechende Zielphysiologie ein, welche an einen konkreten Zielzustand gekoppelt ist. Dieser unnachahmliche innere Zustand entspringt der Vorstellung man sei im Ziel und habe das Ziel erreicht. Das Erleben eines Ziel-Zustandes ist für den Sportler Motivator und Hilfestellung in Krisen. Der Sportler stellt sich das Erreichen seines  Zieles in der Gegenwart, intensiv, sinnlich assoziiert (mit allen Sinnen: visuell, akustisch, kinästhetisch, olfaktorisch, gustatorisch) vor.

Der Sinn dieses "Probewohnens" in seiner Zielvorstellung hat weitreichende Folgen:
1.) Überprüfung ob der Sportler das Ziel wirklich erreichen will
2.) Etwaige Konsequenzen des Zieles: positiv wie negativ
3.) Mentales Erleben jenes Zustandes der Zielerreichung, für den man viel geleistet hat (dient der täglichen Motivation und später unbewusst zu wissen, es bereits geschafft zu haben etc.)

Sehr oft hat dieses mentale Erleben eines erwünschten oder erhofften Zieles auch die Folge, dass Sportler erkennen können, dass dieses vermeintliche formulierte Ziel, eigentlich nicht jenes ist, dem sie 100% ihrer Leistung widmen wollen. Sehr oft entscheidet aber diese mentale Vorwegnahme der Zielerreichung über Aufgabe oder Durchkommen, Sieg oder Niederlage. Und Bedenken sie: ein großes, attraktives Ziel, besteht meistens auch aus vielen kleinen Teilzielen oder Etappen!
 
Leben sie ihr Ziel: atmen, essen, trinken sie es!
Sie kennen vielleicht folgendes Phänomen: Wenn sie ihre Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Gegenstand, z B. ein Auto einer gewissen Marke richten, so werden sie plötzlich fast überall dieses sehen. Vorher ist es ihnen aber nie aufgefallen. Dieses Phänomen der selektiven Wahrnehmung hat im Mentaltraining ein großes Potential: Wenn sie ein Ziel nach allen Kriterien fokussiert haben, werden sie ihm nicht mehr entkommen! Bzw. tritt die Umkehr in Kraft: Sie infizieren im positiven Sinne ihre Umwelt damit und dies ist einer der wahren Schlüssel zum Erfolg!

J.W. v. Goethe sagte dazu einmal: "Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen."

Durch die Vorstellung von zukünftigen Erfolgen trainieren Sie Ihre neuronalen und  muskulären Verbindungen, welche sich auch in den Muskeln einprägen! Wie von selber werden ihnen ständig Situationen "passieren", welche in der einen oder anderen Art mit ihren Ziel zu tun haben!

Bestes Gelingen wünscht Thomas Jaklitsch!

www.sportcoaching.net


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Auf ein neues!

Hi Christoph!

Ich hoffe du bist jetzt 1 Woche nach dem Rennen schon wieder am Weg der Besserung. War mir eine Ehre ein "kleines Duell" mit dir zu haben. Bedaure sehr das es gesundheitlich nicht klappte. Auch ein 2. Platz hinter dir wäre noch immer ein Riesenerfolg für mich gewesen.
Nächstes Jahr wird sich sicherlich wieder diese Chance ergeben um gemeinsam am Stockerl zu stehn.
Gute Besserung und freu mich schon wieder mit dir mal zu trainieren.
LG
Edi