>> Hier noch einige sportmedizinische Details:
Laktatleistungskurve
Im
Spitzensport ist die Erstellung einer Laktatleistungskurve vor
Trainingsbeginn obligat. Durch technische Weiterentwicklung der
Fahrradergometer, einfacherer Handhabung der Laktatbestimmung und
computergestützte Datenverarbeitung der Testergebnisse wird diese Art
der Untersuchung nunmehr auch dem Freizeitsportler zugängig.
Seit
dem Jahr 2003 verwenden Sportmediziner.at üblicherweise das
Untersuchungsprotokoll nach "Pokan et Hoffmann" (Uni-Wien, Uni-Graz,
1999). Dabei werden nicht die "alten" Fixschwellen (2 und 4 mmol -
Laktatschwelle) berechnet, sondern durch ein individuelles
Belastungsprotokoll werden die Knickpunkte der Laktatkurve (LTP1 und
LTP2) bestimmt. Somit können in dieser Untersuchung die "individuellen
Schwellen" exakter bestimmt werden.
Im Regelfall erspart man
sich den bei Leistungssportlern üblichen zusätzlichen Schwellentest
(als "MaxLass-Test" bekannt (=maximales Laktatsteady-state), dieser
wird oft als Feldtest durchgeführt).
Ziel der Erstellung einer Laktatleistungskurve ist:
• eine Grundlage für die darauf folgende Trainingsplanung zu haben
• alle medizinischen Daten für eine Gesundheitsberatung zu erhalten
• die individuellen Stoffwechselbereiche erfassen zu können
• die individuelle aerobe und anaerobe Schwelle zu bestimmen
• Trainingskontrollen durchzuführen
• Trainingsfortschritte zu dokumentieren
• gesundheitliche Risiken zu erfassen (Belastungsblutdruck, Belastungs-EKG, ...)
Sportmedizinische Untersuchung
Die
Interpretation durch den Sportmediziner erlaubt auch bei bestehenden
Erkrankungen (Bluthochdruck, Diabetes, bestehende medikamentöse
Therapien) das "Medikament Sport" richtig einzusetzen
•
Untersuchungen wie sie im Spitzensport schon lange üblich sind, stehen
nun auch für Freizeit- und Gesundheitssportler zu Verfügung um so eine
adäquate Trainingsplanung zu erstellen.
• Die Sportmedizinische Untersuchung soll Probleme durch falsches Trainieren verhindern.
•
Darauf aufbauend kann dann ein Trainingsplan erstellt werden, der auf
die individuelle Situation des Sportlers abgestimmt wird.
•
Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass eine sportmedizinische
Untersuchung ein verpflichtendes Muss für jeden darstellt, der ab dem
30-ten Lebensjahr eine Sportart beginnen oder möglichst risikofrei
Sport weiter ausüben will.
Die häufigsten Ursachen von
Überlastung im Bereich des aktiven und passiven Bewegungsapparates
sind: nicht vollständig ausgeheilte Verletzungen im Wettkampfsport,
Missachten der Regenerationszeit, inadäquate Therapie, fehlerhafte
Ausführung der sportlichen Tätigkeit.
Weiters sollte eine Laboruntersuchung des Blutes sowie ein Ruhe-EKG durchgeführt werden, optional ein Lungenfunktionstest.
20.August '10 - kurz vor dem Race Around Austria, die letzten Vorbereitungen in Schärding und ein Rückblick zum Transaustria...
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Ich hoffe du bist jetzt 1 Woche nach dem Rennen schon wieder am Weg der Besserung. War mir eine Ehre ein "kleines Duell" mit dir zu haben. Bedaure sehr das es gesundheitlich nicht klappte. Auch ein 2. Platz hinter dir wäre noch immer ein Riesenerfolg für mich gewesen.
Nächstes Jahr wird sich sicherlich wieder diese Chance ergeben um gemeinsam am Stockerl zu stehn.
Gute Besserung und freu mich schon wieder mit dir mal zu trainieren.
LG
Edi