Als Titelverteidiger hat er sein Ziel aber wieder recht nüchtern angegeben: „Beim RAAM 2011 war ich im Schatten von Marko Baloh und Gerhard Gulewicz nur der Geheimtipp und kein Favorit auf den Sieg. Das war sehr angenehm, weil ich von außen keinen Druck verspürt habe. Das war auch ein wichtiger Grund, warum ich so unbekümmert und locker fahren konnte und das Rennen so gut lief. Dieses Mal werde ich klarerweise in die Favoritenrolle gedrängt, aber das versuche ich abzublocken. Ich lasse mir auch heuer wieder keinen Druck auferlegen, bleibe bescheiden und konzentriere mich nur auf mich und mein Training, um jeden Tag in der Vorbereitung für mich selbst sagen zu können, dass ich alles gegeben habe. 2012 wird aller Voraussicht nach der zweifache RAAM-Sieger Dani Wyss am Start stehen, auch der zweifache Race Around Austria Sieger Edi Fuchs und Gerhard Gulewicz werden dabei sein. Die Konkurrenz ist wieder extrem stark, dazu kommen amerikanische Fahrer die wir gar nicht wirklich kennen! Mein Ziel ist es wieder gut anzukommen, mein Bestes zu geben und dann kann ich hoffentlich vorne dabei sein und die Titelverteidigung schaffen.“
Die finanziellen Hürden, die bei einer RAAM Teilnahme so gut wie jeden Starter plagen, scheinen diesmal einfacher zu überwinden. Nach dem RAAM Sieg zeigen sich die Sponsoren großzügiger und aus heutiger Sicht steht einem erneuten Start nichts im Wege.
Die Monate November und Dezember standen auch im Zeichen von Charity Aktionen. In Eisenerz wurden am 12. Und 13. November im Zuge eines 24-Stunden-Ergometer-Marathons Spenden für die Kinderkardiologie Graz gesammelt. Der Veranstalter Christoph Grabner und Christoph Strasser konnten in den 24 Stunden, in denen beide fast ununterbrochen am Ergometer saßen, insgesamt über 1400 Kilometer abspulen und damit eine Spende von € 2000,- erradeln.
In Leibnitz wurde am 9. Dezember eine Licht-ins-Dunkel-Spendengala vom Triathleten Dietmar Melmer veranstaltet, bei der insgesamt über € 7000,- gesammelt werden konnten. An einem informativen Abend führte der frischgebackene Ironman 70.3 Weltmeister (AK 45-49) durch die vergangene Sportsaison und lud viele bekannte Athleten aus der Steiermark auf die Bühne ein, wo zwischen Sachpreisverlosungen über Triathlon, Rad- und Extremsport geplaudert wurde. Der größte Anteil der Spenden entstand durch die Versteigerung von gemeinsamen Trainingseinheiten mit den Sportlern. Ein sehr gelungener Abend!
Beitrag vom 15.Dezember 2011



















super Leistung und eine Spitzendurchschnittsgeschwindigkeit,
alles gute für das RAAM 2012
Gruß Reiner