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Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung
Im Spitzensport ist die sportmedizinische Betreuung für eine optimale Leistungsentwicklung sehr wichtig. Christoph hat mit Mag. Dr. Rainer Hochgatterer einen sehr erfahrenen Arzt und Sportwissenschafter an seiner Seite. Die Trainingssteuerung und Leistungsdiagnostik erfolgt durch spezielle Ergometer-Stufentests mit Pulsmonitoring und Laktatmessung – anhand der grafischen Darstellung dieser Werte können die Ergebnisse interpretiert werden und die Intensitätsbereiche für die Trainingspraxis festgelegt werden.
Sportmediziner.at haben speziell für Ultraausdauersportler ein eigenes Testprotokoll erarbeitet. Dabei wird der Sportler drei mal hintereinander bis zur maximalen Leistung ausbelastet. Dabei lässt sich die Erholungsphase genau beobachten, sowie der Leistungsabfall nach mehrmaliger Ausbelastung.
Wolfgang Fasching wurde über Jahre erfolgreich von den Sportmedizinern Dr. Helmuth Ocenasek und Mag. Dr. Rainer Hochgatterer beim Race Across America betreut. Ebenso Gerhard Gulewicz, Weltrekordhalter "Quer durch Australien".

Betreuung während Wettkämpfen
Vor allem während
Extremrennen ist medizinische Aufsicht enorm wichtig. Um einem
Leistungsabfall und vor allem einem Gesundheitsrisiko vorzubeugen,
werden die wichtigsten Blutwerte laufend kontrolliert.
Mit dem iStat
Blutanalysator (zur Verfügung gestellt von der Firma Eumedics) können
bereits mit einer geringen Blutmenge aus dem Ohrläppchen genaue
Analysen durchgeführt werden. Christoph lässt während eines Wettkampfes
den begleitenden Arzt Mag. Dr. Hochgatterer regelmäßig seinen Elektrolyt-
und Mineralstoffhaushalt überprüfen.
So kann in minutenschnelle ein eventuelles Defizit früh erkannt und ausgeglichen werden!
>> Hier noch einige sportmedizinische Details:
Laktatleistungskurve
Im Spitzensport ist die Erstellung einer Laktatleistungskurve vor Trainingsbeginn obligat. Durch technische Weiterentwicklung der Fahrradergometer, einfacherer Handhabung der Laktatbestimmung und computergestützte Datenverarbeitung der Testergebnisse wird diese Art der Untersuchung nunmehr auch dem Freizeitsportler zugängig.
Seit dem Jahr 2003 verwenden Sportmediziner.at üblicherweise das Untersuchungsprotokoll nach "Pokan et Hoffmann" (Uni-Wien, Uni-Graz, 1999). Dabei werden nicht die "alten" Fixschwellen (2 und 4 mmol -Laktatschwelle) berechnet, sondern durch ein individuelles Belastungsprotokoll werden die Knickpunkte der Laktatkurve (LTP1 und LTP2) bestimmt. Somit können in dieser Untersuchung die "individuellen Schwellen" exakter bestimmt werden.
Im Regelfall erspart man sich den bei Leistungssportlern üblichen zusätzlichen Schwellentest (als "MaxLass-Test" bekannt (=maximales Laktatsteady-state), dieser wird oft als Feldtest durchgeführt).
Ziel der Erstellung einer Laktatleistungskurve ist:
• eine Grundlage für die darauf folgende Trainingsplanung zu haben
• alle medizinischen Daten für eine Gesundheitsberatung zu erhalten
• die individuellen Stoffwechselbereiche erfassen zu können
• die individuelle aerobe und anaerobe Schwelle zu bestimmen
• Trainingskontrollen durchzuführen
• Trainingsfortschritte zu dokumentieren
• gesundheitliche Risiken zu erfassen (Belastungsblutdruck, Belastungs-EKG, ...)
Sportmedizinische Untersuchung
Die Interpretation durch den Sportmediziner erlaubt auch bei bestehenden Erkrankungen (Bluthochdruck, Diabetes, bestehende medikamentöse Therapien) das "Medikament Sport" richtig einzusetzen
• Untersuchungen wie sie im Spitzensport schon lange üblich sind, stehen nun auch für Freizeit- und Gesundheitssportler zu Verfügung um so eine adäquate Trainingsplanung zu erstellen.
• Die Sportmedizinische Untersuchung soll Probleme durch falsches Trainieren verhindern.
• Darauf aufbauend kann dann ein Trainingsplan erstellt werden, der auf die individuelle Situation des Sportlers abgestimmt wird.
• Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass eine sportmedizinische Untersuchung ein verpflichtendes Muss für jeden darstellt, der ab dem 30-ten Lebensjahr eine Sportart beginnen oder möglichst risikofrei Sport weiter ausüben will.
Die häufigsten Ursachen von Überlastung im Bereich des aktiven und passiven Bewegungsapparates sind: nicht vollständig ausgeheilte Verletzungen im Wettkampfsport, Missachten der Regenerationszeit, inadäquate Therapie, fehlerhafte Ausführung der sportlichen Tätigkeit.
Weiters sollte eine Laboruntersuchung des Blutes sowie ein Ruhe-EKG durchgeführt werden, optional ein Lungenfunktionstest.
weitere Informationen unter >> sportmediziner.at
super Leistung und eine Spitzendurchschnittsgeschwindigkeit,
alles gute für das RAAM 2012
Gruß Reiner