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Portrait Christoph Strasser // Lebenslauf

2002: Christoph mit klassischer Zivildiener-Frisur bei seinem ersten Versuch über 24h
2005: Erstes großes Langstreckenrennen beim Race Across The Alps, 14. Platz
2006: Am Podium mit Größen der Ultraszene: 1. Jure Robic, 2. Marko Baloh, 3. Christoph S.
2007: Beim Glocknerman setzt sich Christoph gegen M. Baloh durch und wird Weltmeister
2009: kurz vor der RAAM-Aufgabe. Hitze, Fieber, Lungenentzündung, DNF nach 2500km
2010: als Zweiter beim Race Around Slovenia das letzte Mal mit Jure Robic am Podium
2011: ein Lebenstraum wird wahr - sensationeller Sieg beim RAAM
2012: der langersehnte Triumph beim RAS, Christophs Lieblingsrennen
2012: Platz 2 trotz anfänglicher Probleme beim RAAM, erneut nur 8 Tage und 8 Stunden

Christoph Strasser wurde 1982 in Leoben in der Steiermark geboren und wuchs in seiner Heimat, der Marktgemeinde Kraubath an der Mur, auf. Nach vielen Jahren als Fußballspieler beim örtlichen TUS Kraubath, hängte er mit 18 Jahren die Fußballschuhe an den Nagel und widmete sich verstärkt seinem Hobby, dem Mountainbiken. Aus diesem Hobby sollte allerdings bald mehr werden, denn neben dem Studium an der Montanuniversität Leoben rückte der Sport immer mehr in der Vordergrund.

Im Sommer 2002 erfuhr Christoph von einem neuen 24 Stunden Radrennen in Fohnsdorf. Mit drei Freunden wollte er in einer Viererstaffel teilnehmen, doch kurz vor dem Start sagten die Kollegen krankheitsbedingt ab, das Startgeld war aber bereits überwiesen.
So versuchte es Christoph alleine und kam zu einem unerwarteten Solo Wettkampf über die volle Renndauer. Damals noch in Laufschuhen, einem T-Shirt und nur wenig trainiert am Start, fand er große Begeisterung für Ultra-Marathons.
Im Jahr darauf, bei der zweiten Teilnahme an den 24 Stunden, stand der ihm damals noch unbekannte Wolfgang Fasching neben ihm an der Startlinie in Fohnsdorf.
Durch ihn kam Christoph dann auf das Race Across America, welches ihm nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte – ein Bubentraum war geboren. Jahr um Jahr trainierte er mit Freude immer intensiver, und nahm an immer mehr Langstreckenrennen teil.

2005 bestritt der erst 22-jährige Christoph erstmals das Race Across The Alps, und erreichte als jüngster Finisher das Ziel - das war nicht nur sein bis dahin größter Erfolg, sondern auch der Beginn einer tollen Karriere.
Seitdem haben sich viele Trophäen in der Sammlung des Kraubathers, der mittlerweile sein Studium unterbrochen hat um sich voll und ganz auf den Sport zu konzentrieren, angehäuft.
2006 konnter er gleich zwei 24 Stunden Rennen gewinnen, 2007 beim 24h-Rennen im schweizerischen Schötz sogar den österreichischen Rekord mit 950 Kilometern aufstellen. Sein bis dahin größter Erfolg war aber der Sieg bei der Ultra Radmarathon Weltmeisterschaft 2007, dem Glocknerman. Dabei stellte Christoph mit 36:19 Stunden einen neuen Streckenrekord auf, verwies Favoriten Marko Baloh auf den zweiten Platz und wurde jüngster Weltmeister in der Geschichte des 1010 Kilometer langen Rennens.
Beim Race Around Slovenia eroberte Christoph 2008 den Vize-Europameister Titel und qualifizierte sich damit erneut für das Race Across America, welches er 2009 erstmals bestritt, und sich seinen lange gehegten Lebenstraum erfüllen wollte.

Doch wie so oft im Leben kam es ganz anders als erhofft. Nach einem Drittel des Rennens erlitt Christoph immer wieder gesundheitliche Rückschläge, bis ihn sein betreuender Sportarzt bei Halbzeit des Rennens aufgrund einer Lungenentzündung aus dem Rennen nehmen musste. Das war eine der schmerzhaftesten und prägendsten Erfahrungen in der sportlichen Laufbahn des damals 26-jährigen. Als junger Hoffnungsträger ins Rennen gestartet, konnte er die Erwartungen mit zwischenzeitlicher Top-3-Platzierung erfüllen, doch schlussendlich stand er mit leeren Händen (und leerer Geldtasche) da.
Einer längeren sportlichen Krise folgte aber der Neuaufbau, ein professioneller Trainer, ein Coach im Mentalbereich und treue Sponsoren standen Christoph zur Seite. Im Jahr 2010 konnte Christoph beim Race Around Slovenia wieder Platz 2 (hinter Jure Robic) und bei der WM beim Glocknerman erneut Platz 1 erobern.
Ein weiterer Rückschlag beim Race Around Austria 2010 – Christoph litt wieder unter Problemen mit seiner Lunge – konnte ihn aber nicht aus der Bahn werfen: Alle Kraft war auf das RAAM 2011 fokussiert.
Mit einer sensationellen Leistung konnte sich Christoph Strasser beim RAAM 2011 seinen Traum nicht nur erfüllen, sondern ihn sogar übertreffen: Nach 8 Tagen, 8 Stunden und 6 Minuten überquerte er als jüngster Sieger die Ziellinie in Annapolis. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit war die bis dahin dritthöchste in der 30-jährigen Geschichte des RAAM, das übrigens im gleich Jahr – nämlich 1982 – als Christoph geboren wurde.

Mit dem Schwung des Erfolges blieb Christoph dem Sport treu, fand noch mehr Motivation und peilte 2012 den erstmaligen Sieg beim Race Around Slovenia und die Titelverteidigung beim RAAM an:
Ersteres sollte mit einer souveränen Leistung gelingen, was für Christoph besonders schön war, denn beim RAS war er das sechste Mal in Serie am Start, musste sich aber immer mit den Plätzen 2 bis 5 zufrieden geben. Vor allem nach dem tragischen Tod seines Vorbilds und Kollegen Jure Robic, der slowenischen Ultracycling-Legende, war der Triumph in Slowenien besonders schön. Viele slowenischen Fans sahen seit dem Verkehrsunfall von Robic im Jahre 2010 in Christoph so etwas wie einen Nachfolger, was sich beim RAAM 2011 in gewisser Weise auch bewahrheitete. Mit diesem Land und diesem Rennen verbindet Christoph eine ganz besondere Beziehung, es war sein erstes mehrtägiges Rennen, seine Qualifikation zum RAAM, das Heimrennen von Jure Robic - es war somit sein „Herzensrennen“, das er gewinnen konnte.

Beim RAAM 2012 kämpfte Christoph zuerst mit hitzebedingten Gesundheitsproblemen, und nach einer tollen Aufholjagd mit dem späteren Sieger Reto Schoch aus der Schweiz. In einem der knappsten Entscheidungen der RAAM Geschichte musste sich Christoph mit Platz zwei zufrieden geben, bevor ihm beim RAAM 2013 ein Rennen für die Geschichtsbücher gelang: Mit der Fahrzeit von 7 Tagen, 22 Stunden und 11 Minuten schaffte er es als erster Athlet in der Geschichte des RAAM, die USA in weniger als acht Tagen zu durchqueren. 2014 konnte er diese Leistung noch einmal überbieten und mit der überragenden Endzeit von 7 Tagen, 15 Stunden und 56 Minuten seinen Titel verteidigen. 2015 erreichte Christoph mit 896 Kilometern einen neuen 24h-Weltrekord und konnte nach seinem Ausscheiden beim RAAM bei seinem zweiten Race Around Austria-Sieg einen weiteren Streckenrekord aufstellen.

Motivation und Ziele:
Christophs größte Motivation war es zu zeigen, dass im Langstreckenradsport nicht nur ältere, erfahrene Athleten erfolgreich sein können, sondern auch junge, motivierte Radsportler. Dieses Vorurteil hat er erfolgreich widerlegt, in Zukunft will sich Christoph aber noch weiter im Extremradsport etablieren. Es gibt noch viele spannende Wettkämpfe, die Christoph noch nicht, oder noch nicht erfolgreich bestritten hat. Dazu zählt vor allem das wichtigste österreichische Heimrennen, das Race Around Austria. Neben dem aktiven Sport ist Christoph dabei, sich als Vortragender zum Thema Motivation ein zweites Standbein aufzubauen.

(aktualisiert im August 2015)