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Aktuelle News

Neue RAAM-Technik: Funkgerät am Helm, Elektro-Schaltung am Rad

Langstreckenspezialist Christoph Strasser unterzieht sich am kommenden Wochenende ersten Formtests im "Kampf gegen die Uhr". Im Rahmen des Neusiedlersee Marathons wird er mit Trainingskollegen David Misch das Paarzeitfahren absolvieren, bei der Triathlon-Veranstaltung "Tage der Wahrheit" bestreitet der RAAM-Sieger das 40 Kilometer lange Einzelzeitfahren in Gratkorn. „Ich bin dieses Rennen schon im Vorjahr gefahren und es war eine Top-Veranstaltung. Die Strecke war komplett gesperrt und so ein kurzes Zeitfahren ist für mich eine interessante Abwechslung. Vielleicht gehe ich irgendwann einmal bei der Staatsmeisterschaft im Einzelzeitfahren an den Start“, erzählt Christoph über alternative Ambitionen. Vorerst bleibt der Fokus jedoch auf die Langstrecken-Bewerbe ausgerichtet und in der Vorbereitung auf die Saison 2012 überließ der 29-Jährige nichts dem Zufall.

Auf Grund der starken Beanspruchung der Nackenmuskulatur beim RAAM montierte Christoph im Training nun Zusatzgewichte an seinem Helm. Immer wieder sieht man beim RAAM Athleten mit einer „Kopfauflage“ am Rad unterwegs, übermüdete Nackenmuskulatur und das daraus folgende Shermer’s Neck (der Athlet kann den Kopf nicht mehr aufrecht halten) ist eines der weitverbreitetsten Probleme beim RAAM. Dabei treten nicht nur Schmerzen auf, sondern auch das Sichtfeld wird stark eingeschränkt, was sehr gefährlich ist, da man nicht mehr vorausschauend fahren kann. Spezielle Gymnastik Übungen und die Gewichte im Helm sollen die Muskulatur im Nacken stärken.

Auch die Ausrüstung Christophs hat sich weiter verbessert: Radsponsor Specialized stellte mit dem „Roubaix S-Works Di2“ jenes Modell zur Verfügung, mit dem der Belgier Tom Boonen vor wenigen Wochen den Radklassiker Paris-Roubaix gewann. Zudem justiert ein kleiner E-Motor die elektronische Schaltung. Der Vorteil daran? Die Bedienkräfte beim Schaltvorgang sind minimiert und es kann zu keinem Verschleiß der Schaltseile kommen. Im Vorjahr verlor Christoph während des Rennens die Kraft und das Feingefühl in den Fingern, daher ist die elektronische Schaltung ein großer Vorteil.
Weiters kann das Training nun exakt nach Leistung gesteuert werden, dank der Leistungsmessung „power2max“ kann Christoph immer seine aktuell getretenen Watt ermitteln und dadurch auch im Rennen genau in seinem idealen Bereich unterwegs sein, ohne zu Beginn des Rennens zu überziehen und später nachzulassen.

Von einem neuen Funkgerät der Marke Cardo verspricht sich der Steirer während der Rennen eine bessere Kommunikation mit der Betreuercrew. Erster Bewährungsprobe des neuen Funkgerätes wird beim Race-Around-Slovenia am 10. Mai sein. „Im Training hat das neue Funkgerät perfekt funktioniert. Der Betreuer hinter mir im Auto hat überhaupt keine Windgeräusche gehört und auch ich konnte ihn einwandfrei verstehen“, ist Christoph von der neuen Sprechanlage begeistert. Das Gerät ist vollständig am Helm montiert, damit keine Kabel am Rücken aus der Trikottasche verlegt werden müssen.

Die körperliche Basis für die sportlichen Herausforderungen wurde im Trainingslager auf Mallorca Anfang April geschaffen. Innerhalb einer Woche konnte Christoph an 6 Trainingstagen 44:40 Stunden,  1420km, 12850 Höhenmeter  (insgesamt 31,8 km/h) zurücklegen. Am letzten Tag ließ es sich Christoph nicht nehmen, die ganze Insel an den Küstenstraßen zu umrunden – natürlich im Renntempo. Die Auswertung incl. Leistungsdaten der Tour findest du unten im Link! Danke an "Pedalo Radreisen", die Christoph diese tolle Trainingswoche ermöglichten.

Pedalo Radreisen: www.pedalo.com

Auswertung "Mallorca Rundfahrt" im Renntempo: tpks.ws/2u3nuQ25

Foto (c) Alessio Eberl: www.t-stop.at

das Funkgerät am Helm

das Funkgerät am Helm

das S-Works Roubaix Di2 mit Power2max Kurbel

Aufleger (fehlt noch) und Lenker von Syntace

Schalt-Akku unter Trinkflasche

Dämpfungselement in der Gabel

komfortabler Specialized-Sattel

innenverlegte Bremszüge

Beitrag vom 25.April 2012