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Aktuelle News

Rund um Österreich - Radfahren für einen guten Zweck

Extremradsportler Christoph Strasser hat sich für die Saison 2008 eine ganz besondere Herausforderung gesucht. Als Höhepunkt des diesjährigen Sportjahres und gleichzeitig als Saisonabschluss will der 25-jährige Steirer Österreich mit dem Rennrad umrunden.

Die geplante Strecke verläuft entlang Österreichs grenznächster Strassen und führt den Extremradler über 2500 Kilometer und rund 31.000 Höhenmeter. Der Ultra Radmarathon Weltmeister von 2007 will die Distanz mit der Unterstützung einer achtköpfigen Betreuercrew nonstop in nur vier bis fünf Tagen absolvieren und dabei Schlafpausen von maximal 90 Minuten pro Tag einlegen. Als Höhepunkt wird der Großglockner während der ersten Nachtfahrt bezwungen.

„Ursprünglich wollte ich heuer die Le Tour Ultime bestreiten, die Tour de France nonstop. Dieses Radrennen sollte auf 4200 Kilometer durch Frankreich führen, doch leider wurde diese Veranstaltung wegen zu weniger Teilnehmer abgesagt. Erst war ich enttäuscht, doch nun habe ich mir neue Ziele gesetzt und freue mich auf diese große Herausforderung. Mit der Österreichumrundung bereite ich mich auf das Race Across America 2009 vor, wo ich nächstes Jahr den Titel „Rookie of the year“ gewinnen möchte!“

Auf die Idee brachte Strasser der Oberösterreicher Manfred Guthardt, der diese Tour vor genau 20 Jahren absolvierte. Der heute 64-jährige, der 71 seiner 170 bestrittenen Senior-Radrennen gewinnen konnte, war auf der Suche nach einem Nachfolger für diese Herausforderung: „Mich interessiert wie schnell diese Strecke heutzutage hinter sich gebracht werden kann. Am Materialsektor, aber auch beim Training, der Ernährung und vor allem der Navigation hat sich sehr viel getan! Es freut mich, dass Christoph sich an diese Herausforderung wagt – Vielleicht kann ich ihn ja ein Stück begleiten!“ Guthardt startete in Bad Leonfelden, wo Strasser, der in der Steiermark in den Sattel steigen wird, nach 1600 Kilometern durchkommt. In der Herangehensweise an das Unternehmen besteht der größte Unterschied. Guthardt absolvierte täglich bis zu 400 Kilometer und gönnte sich eine ausgiebige Nachtruhe, während der Steirer ohne Pausen fahren will. Die reine Fahrzeit von 97 Stunden ist auch das Ziel Strassers!

Während der nonstop Fahrt wird sich Strasser hauptsächlich mit hochkalorischer Flüssignahrung ernähren und damit bis zu 15000 Kilokalorien pro Tag zu sich nehmen. Mit herkömmlichen Nahrungsmitteln wäre der enorme Energiebedarf nicht abzudecken.

Als Start- und Zielort wird die Stadtgemeinde Deutschlandsberg dieses Projekt im Zuge der Weltradsportwoche unterstützen. Strasser: „Mir war es besonders wichtig, dass ich einen geeigneten Standort in meiner Heimat in der Steiermark finde. Die Deutschlandsberger Weltradsportwoche ist ideal dafür, ich möchte am Mittwoch starten und werde am Sonntag das Ziel erreichen!“
Der Extremsportler wird somit am 20.8. im Zuge des Sprintrennens starten, und wird am 24.8. im Laufe der Abschlussfeier der Radsportwoche wieder in Deutschlandsberg eintreffen.

Sein Fahrrad lässt Christoph Strasser im Anschluss an das Rennen versteigern, um die so erzielten Einnahmen, sowie den gesamten Erlös der Rekordfahrt, dem Spontanhilfefonds des Steirischen Roten Kreuzes zu spenden. Dieser ermöglicht es, notleidenden und bedürftigen Personen und Familien in der ganzen Steiermark schnell und unbürokratisch zu helfen. Sei es nach einem Unfall oder im Katastrophenfall, der Spontanhilfefonds hilft den Betroffenen vor allem die erste, große Not zu überbrücken. Dabei werden nicht nur medienwirksame Großaktionen unterstützt, meist wird von der Öffentlichkeit unbemerkt, gerade in soziale Härtefällen, gezielt und schnell geholfen.

Wenn auch Sie anlässlich des Rekordversuchs etwas für diesen Fonds beitragen möchten dann bitte unter der PSK Kontonummer 76 31 001 Bankleitzahl 60.000 mit der Angabe des Verwendungszwecks "Rund um Österreich".

Rekordfahrt für das "Rote Kreuz"

Strasser wird auch nachts fahren

entlang der Grenze um Österreich

Beitrag vom 16.August 2008