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Aktuelle News

2. Platz beim 24 Stunden Rennen in Kelheim (GER)

Beim 24 Stunden Rennen in Kelheim (Deutschland) von 14/15 Juli durchfährt das österreichische Extremradsport-Talent Christoph Strasser nach 24 Stunden Kampf mit sich selbst, das Ziel als Zweiter hinter dem Schweizer Thomas Ratschob. Ratschob beendet das Rennen mit neuem Streckenrekord.

24 Stunden auf dem Rad, eine Rundenlänge von 16,5 km,

180 Höhenmeter pro Runde, sportliche Höchstleistungen und ein Kampf

gegen enorme Hitze, Müdigkeit und körperliche Erschöpfung – das 24

Stundenrennen von Kelheim, Deutschland. Der 24-jährige Steirer

Christoph Strasser hat das Rennen im Vorjahr gewonnen und geht aufgrund

seiner großartigen Leistungen bei der Ultraradmarathon WM und dem Race

Across the Alps hoch motiviert an den Start. Strasser merkt jedoch

schnell, dass ihm die Rennen der letzten Wochen viel an Substanz

gekostet haben und ihm die Müdigkeit noch in den Knochen steckt.

Bereits in den ersten Runden kämpft er mit seiner Form und denkt daran

das Rennen aufzugeben. Nach dem Motto „Was man anfängt, muss man auch

zu Ende bringen“, schafft er es sich selbst zu überwinden und das

Rennen mit allen Kräften weiter zu verfolgen. Mit dem Ziel seinen

Körper trotz Schwäche dazu zu bringen weiter zu machen und sportliche

Höchstleistungen zu erzielen, ringt der Steirer Runde um Runde mit sich

selbst. 24 Stunden lang schafft er es sich zu motivieren und immer

weiter zu machen. Er erreicht das Ziel mit 44 bewältigten Runden als

Zweiter hinter dem Schweizer Thomas Ratschob, der mit 49 Runden einen

neuen Streckenrekord aufstellt und an diesem Tag eine Klasse stärker

ist. Das Rennen in Kelheim war eine weitere wichtige Erfahrung und ein

weiterer Schritt in die richtige Richtung für den jungen

Extremradfahrer, der versucht so viele Rennen wie möglich zu bestreiten

um bestens für die Strapazen des RAAM 2008 vorbereitet zu sein.

„Ratschobs

Leistung war großartig. Er hat eine unglaubliche Leistung gezeigt und

ich möchte ihm dazu herzlich gratulieren. Das Rennen war sehr lehrreich

für mich und der zweite Platz ist mehr als zufrieden stellend. Ich habe

die ganze Zeit daran gedacht aufzuhören, konnte mich aber selbst

motivieren, meine körperliche Schwäche überwinden und das Rennen trotz

Qualen zu beenden. Für mich war das ein wichtiger Sieg gegen mich

selbst. Ich habe am eigenen Körper erfahren, dass solche Rennen

großteils im Kopf entschieden werden"

Betreuung in voller Fahrt

in der Nacht hat es noch 30°C

Christoph kämpft mit Müdigkeit

Gratulation an Sieger Ratschob

Beitrag vom 14.Juli 2007