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Aktuelle News

Christoph Strasser stellt trotz Zeitstrafe neuen Rekord auf

Nach einer längeren Wettkampfpause meldet sich der Ultraradmarathon Weltmeister mit einer beachtlichen Leistung zurück. Christoph Strasser holt sich im Dauerregen den Rekord „Transaustria“ von seinem Konkurrenten Franz Preihs und zeigt zwei Wochen vor dem Start zum Race Around Austria, dass er wieder sehr gut in Form ist.

Der Extremradler aus der obersteirischen Gemeinde Kraubath benötigte für die Strecke von Feldkirch in Vorarlberg bis Nickelsdorf im Burgenland exakt 24 Stunden und 42 Minuten. Allerdings um exakt 42 Minuten zu lange, denn das Vorhaben sollte unter einem Tag gelingen. „Da ich nur einen offiziellen Schiedsrichter der UMCA mitgenommen habe, habe ich gegen das Reglement verstoßen. Über 24 Stunden hätte ich zwei Kontrollorgane benötigt“, erklärt Strasser das Regelwerk der Ultra Marathon Cycling Association. Daher kommen noch 15 Minuten Zeitstrafe hinzu – die neue offizielle Bestzeit beträgt nun 24:57 Stunden.

Mit der Leistung ist Strasser sehr zufrieden, immerhin drückte er die geplante Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 auf 31 Kilometer pro Stunde nach oben. Trotzdem lief die Fahrt nicht wie geplant, ein kleiner Fehler hat sich bei der Navigation eingeschlichen.Das ist auch die simple Erklärung für die Zeitüberschreitung. Statt der errechneten 705 standen schlussendlich 766 Kilometer und 6300 Höhenmeter auf dem Computer. „In Tirol haben mein Team und ich einen Umweg eingelegt, weil wir gedanklich schon bei der Streckenführung des Race Around Austria waren, die ich aus dem Training kenne. Den direkten Weg nach Lofer zum kleinen deutschen Eck haben wir verfehlt und sind über den Grießenpass nach Saalfelden gefahren, was circa 50 Kilometer zusätzlich bedeutet.

In Oberösterreich gab es auch etliche Umleitungen wegen Baustellen, das summiert sich“, sagt Strasser, der aber trotzdem überglücklich ist. Immerhin wurde der alte Rekord von Franz Preihs, der 2008 die Route über Pass Thurn, Ennstal und Semmering wählte, trotz des Umwegs um 2:20 Stunden verbessert.

Das Projekt Transaustria war der letzte Formtest für das bevorstehende längste Radrennen Europas. Der Startschuss zum Saisonhöhepunkt fällt am 20. August in Schärding. Beim Race Around Austria gilt es 2160 Kilometer entlang der österreichischen Landesgrenze zu bewältigen, was laut Strasser unter vier Tagen gelingen sollte.

Daten und Fakten Transaustria
Start am 6.8.2010 in Feldkirch um 9.41 Uhr
Ziel am 7.8.2010 in Nickelsdorf um 10.23 Uhr - Fahrzeit 24.42 Stunden
Zeitstrafe für Überschreitung der 24h Grenze mit nur einem Offiziellen 15 min
offizielle Endzeit 24.57 Stunden

Distanz 766km (statt geplanten 705km)
Durchschnittsgeschwindigkeit: 31km/h brutto - mit kurzen Pausen, mit Radwechsel (Schaltdefekt), mit Stadtdurchfahrten mit vielen Ampeln und dichtem Verkehr
Höhenmeter 6300
Betreuer: Dr. Rainer Hochgatterer - sportmediziner.at, Lex Karelly
UMCA Official: Roger Lenherr

Die genauen GPS Daten können unter diesen beiden Links eingesehen werden:

https://www.trainingpeaks.com/sw/PO7ZLRU4IHCTWPDKTXXZ63AR6Y

https://www.trainingpeaks.com/sw/DZINLEK6NMPBWHQS76ADLNGIX4

vor dem Start in Feldkirch

durch Vorarlberg im Dauerregen

durch Galerien und Tunnels

dichter Nebel im Anstieg

die Passhöhe auf 1793m

rasante Abfahrt ins Inntal

Nachtfahrt am Ersatzbike

bunte Fotos statt Grautönen

das Ziel in Nickelsdorf

keine Medaille, dafür ein Pickerl

das Team nach harter Arbeit

Beitrag vom 09.August 2010