Shop

Buch "Der Weg ist weiter als das Ziel"
Buch "Der Weg
ist weiter als das Ziel"
Saison 2018  originale Trikotserie
Saison 2018
originale Trikotserie
Trikot #jawui  Softshelljacke + Hose
Trikot #jawui
Softshelljacke + Hose
T-Shirts "Ultracycling"
T-Shirts "Ultracycling"
GSFood  Hi End Energizer
GSFood
Hi End Energizer
Ensure Plus  Flüssignahrung
Ensure Plus
Flüssignahrung

Facebook

Newsletter

  • Lyoness
  • Specialized
  • Owayo
  • Sportbionier
  • Wiesbauer
  • Hali
  • Evosan - Zentrum für evolutionäre Gesundheit
  • Power2max
  • Ultracyclingshop

Aktuelle News

Erneuter Podestplatz bei der 24h Kainachtaltrophy

Die zum zweiten Mal ausgetragene Kainachtaltrophy, ein stark besetztes 12 und 24 Stunden Radrennen in Zwaring südlich von Graz, war für viele Radsportler der diesjährige Saisonabschluss. Auch für Christoph Strasser war der leicht hügelige, 6,7km lange Rundkurs das Finale einer erfolgreichen Saison 2007.

Die Favoriten der 24 Stunden Fahrer waren der

Vorjahressieger Marko Baloh (SLO), Thomas Stindl (AUT) und Christoph

Strasser (AUT).
Für alle drei waren die vergangenen Wochen enorm

kräftezehrend: Baloh und Stindl absolvierten erst vor zwei Wochen den

1200km langen Langstreckenklassiker „Paris – Brest – Paris“, Strasser

wurde vor vier Wochen im Training von einem Autofahrer angefahren und

verletzt. Nach einem Bänderriss in der Schulter wurde er noch immer von

Schmerzen und Probleme bei langen Ausfahrten geplagt.

 

Das

Rennen wurde mit enormen Tempo gestartet. Die 4er Teams sorgten für den

nötigen Windschatten, dahinter kämpften die Einzelfahrer um den

Anschluss.
Nach dem umjubelten Zieleinlauf der 12 Stunden

Teilnehmer, ging das Rennen für die Starter der 24 Stunden aber erst so

richtig los. Vor beeindruckendem Publikum kämpften die Solofahrer um

die vordersten Platzierungen. Es zeichnete sich ein spannender

Zweikampf ab. Strasser und Baloh lagen bei Halbzeit und

hereinbrechender Nacht noch immer gleich auf.

Während die meisten Teams jede Stunde einen ausgeruhten Fahrer auf die

Piste schickten, gab es für diese Beiden keine einzige Ruhepause. Nicht

einmal zum Umziehen steigen die Beiden vom Rad. Kurioserweise konnten

die Staffeln in der Spitzengruppe während den Nachtstunden nicht für

das Tempo sorgen, wodurch Baloh und Strasser immer wieder die

Führungsarbeit leisten mussten.

Strasser:

„Taktisch wäre es natürlich klüger immer im Windschatten zu bleiben,

aber Marko und ich hatten ein gemeinsames Ziel – wir wollten auf diesem

ansprechenden Kurs die 900 Kilometer Marke knacken! Wir sprachen uns ab

und leisteten gleich viel Führungsarbeit, damit das Tempo hoch bleibt.“

Kaum

waren die ersten Sonnenstrahlen am Horizont zu sehen, wurde es wieder

schneller, die Teams fanden wieder zu alter Stärke und wollten

ihrerseits eine Entscheidung herbeiführen. Umso näher die Zielankunft

rückte, desto aggressiver wurde gefahren. In der vorletzten Runde kam

es zur Rennentscheidenden Situation: Strasser konnte das Tempo nicht

mehr halten und fiel hinter Baloh zurück.

 

Nach

genau 24 Stunden und 891 absolvierten Kilometern überquerte Christoph

Strasser vor hunderten begeisterten Zusehern als Zweitplatzierter die

Ziellinie, Marko Baloh hatte als Sieger 897 km zurückgelegt.

 

„Ein

erschöpfter aber glücklicher Christoph im Ziel: „Für mich verlief die

Saison traumhaft. Es gab aber auch einige Rückschläge die ich ganz gut

gemeistert habe. Nach so vielen erfolgreichen Rennen und meinem Unfall

vor vier Wochen war es sehr schwierig mich für diesen Wettkampf noch

mal zu motivieren. Während des ganzen Rennens hatte ich Schmerzen in

der Schulter, durch die schlechte Haltung auch im Rücken und am Gesäß.

Aber ich wusste im Vorfeld welche Probleme auf mich zukommen würden und

nahm die Herausforderung an, weswegen ich jetzt auch nicht nach

Ausreden suche. Ich war die letzten fünf Stunden körperlich am Limit,

Marko war im Finale einfach ein klein wenig stärker, er fuhr ein sehr

gutes Rennen. Für mich ist es trotzdem ein toll unter diesen Umständen

so viele Kilometer absolviert zu haben.

Mir taugt’s so richtig und ich freue mich nun auf eine

Regenerationspause und ein paar Wochen Urlaub, bevor es dann mit voller

Konzentration in die Vorbereitung auf das Race Across America geht!“

Ergebnis:

 

 

1.

Baloh Marko

- 134 Runden - 897,8 km

- 37,12 km/h

 

 


2.

Strasser Christoph

- 133 Runden -

891,1 km

- 36,96 km/h

 

 


3.

Stindl Thomas

- 124 Runden -

830,8 km

- 34,29 km/h

 

 


4.

Zima Harald

- 123 Runden -

824,1 km

- 34,03 km/h

 

 


5.

Potocnik Wolfgang

- 123 Runden -

824,1 km

- 34,03 km/h

 

 

 

Christoph vor Marko Baloh

Einfahrt in den Hexenkessel

Zieleinlauf vor toller Kulisse

Shakehands mit Sieger Baloh

Beitrag vom 09.September 2007