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Aktuelle News

Gelungener Saisonabschluss mit Podestplatz bei der 24h Radtrophy

Selbstverständlich erwarteten alle Zuseher einen Sieg von Christoph Strasser, doch der Gewinner des RAAM machte sich vor dem Rennen keine großen Hoffnungen, wollte das Rennen einfach durchfahren und ließ sich keinen Druck auferlegen. Trotz regelmäßigen Trainings und viel Regeneration kam er nach dem RAAM nicht mehr richtig in Form, wollte sich aber trotzdem mit einer anständigen Leistung in die Trainingspause verabschieden.

Die „6/12/24 Stunden Radtrophy rund um die Kirschenhalle“ in Hitzendorf bei Graz wurde bereits zum sechsten Mal von Organisator Thomas Jaklitsch veranstaltet. Anfangs war das Tempo auf dem 3,7km kurzen Rundkurs naturgemäß schnell, denn die Staffelfahrer diktierten das Tempo, die insgesamt 47 Solofahrer versuchten dranzubleiben. Erschwert wurde das durch das sonnige – aber fast zu heiße Wetter – und drei kurze aber schwierige Anstiege.

Nach etwa 3 Stunden litt Christoph bereits sehr und musste sich mit Rückenschmerzen und Krämpfen durchbeißen. Zu dieser Zeit attackierte auch der überragende Deutsche Bernd Paul und fuhr im Windschatten der Staffel-Spitzengruppe gleich mehrere Runden Vorsprung heraus. Christoph fiel zwischenzeitlich auf Platz 9 zurück und wollte schon für eine Pause vom Rad. Doch er kämpfte sich weiter, dachte nur von Runde zu Runde und verließ sich auf seine Stärke – die Nacht. Als es kühler und dunkel wurde, fing er sich wieder und fand seinen Rhythmus. Obwohl er eine Pause vermied, ging es ihm körperlich von Runde zu Runde besser, und er erhöhte das Tempo. Zur Halbzeit des Rennens fand er sich auf Platz 3 wieder, wollte aber noch mehr und griff an. Doch die beiden mit einigen Runden vor ihm liegenden Bernd Paul und Jacob Zurl konnten an Christophs Hinterrad bleiben und ließen sich nicht abschütteln. So konnten sie ihren herausgefahrenen Vorsprung verteidigen und fuhren die letzten Stunden gemeinsam in einer Gruppe.

Als die Angriffslust von Christoph verpuffte, war das Rennen gelaufen und das Ergebnis so gut wie fix. Da der Platz 3 nach vorne und hinten abgesichert war, stieg Christoph für die letzten 30 Minuten vom Rad und gönnte sich doch noch eine Pause, auf die er im Rennen verzichtet hatte.
Das Resümee des Rennens war sehr positiv, denn die Konkurrenz war stark und ein 24h Rennen mit Windschatten ist immer sehr hart zu fahren, auch wenn es im Vergleich zum RAAM als einfach erscheinen könnte. Christoph war glücklich, dass er sich unter diesen umständen einen Platz unter den Top-3 sichern konnte, und kann nun zufrieden die Saison beenden.

Ergebnis:
1. Bernd Paul (GER) - 770km
2. Jacob Zurl (AUT) - 758km
3. Christoph Strasser (AUT) - 727km
4. David Rihtaric (SLO) - 708km
5. Werner Draxl (AUT) - 685km

vollständige Ergebnisse unter diesem Link:
www.24hradtrophy.com/ergebnis-results/

Rückblick:

Nur drei Wochen vorher war alles anders. Bei den 24 Stundne am Nürburgring lief es dem Steirer gar nicht gut, und er musste das Rennen nach knapp 8 Stunden auf Platz 3 liegend abbrechen. Ein körperlicher Einbruch folgte einem zu schnellen Anfangstempo und machte es ihm so gut wie unmöglich das Rennen zu beenden. Christoph analysierte diesen Ausfall so: „Wenn ich in Topform bin, ziehe ich das Tempo durch und kann 24h auf hohem Niveau fahren. Doch nach dem RAAM war meine Form einfach viel schlechter, ich spürte das aber zu Beginn nicht und habe mich deshalb übernommen. Als ich trotz maximaler Anstrengung pro Runde fast 10 Minuten verlor (Fahrzeit knapp 1h pro Runde), entschied ich mich auf den Protest meines Körpers zu hören und auszusteigen. Ich wollte mir die letzte Kraft noch für mein Heimrennen in Hitzendorf aufsparen.“

In der Woche davor, das war der 12.-14. August nahm Christoph als Mitglied eines 6er-Teams an der Tortour Suisse teil, was für ihn eine willkommene Abwechslung war. Ein Ultrarennen in einer Staffel zu fahren bot viele neue Erfahrungen, war als intensives Training zu sehen und machte viel Spaß, vor allem weil das international stark besetzte Laureus-Team (mit Hawaii-Ironman-Weltmeister Chris McCormack und Ironman-Zürich-Sieger Ronnie Schildknecht) sogar den Sieg holen konnte.


Fotos (c) Stephan Sieber | www.sportograf.com

insgesamt 250 Teilnehmer

insgesamt 250 Teilnehmer

schnelles Tempo zu Beginn

schnelles Tempo zu Beginn

viele Kurven bei Start/Ziel

viele Kurven bei Start/Ziel

Steigung bei schmaler Straße

Steigung bei schmaler Straße

Sonnenuntergang mit Bernd Paul

Sonnenuntergang mit Bernd Paul

Tempoarbeit in der Dämmerung

Tempoarbeit in der Dämmerung

tolles Bild, danke Stephan Sieber

tolles Bild, danke Stephan Sieber

Einfahrt in die enge Zielkurve

Einfahrt in die enge Zielkurve

Sieger Teamwertung Tortour Suisse

Sieger Teamwertung Tortour Suisse

Beitrag vom 14.September 2011