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Aktuelle News

Strasser auf der Erfolgswelle - Sieg beim 12h dark solo

Der Kraubather Christoph Strasser, vor zwei Wochen noch Zweiter bei der Ultra Radmarathon Europameisterschaft in Slowenien, prolongiert seine Erfolgsserie. Bei der „24h Kuota Kraftwerktrophy“ im burgenländischen Donnerskirchen gewann er in souveräner Manier die 12h Wertung...

Damit folgt er Wolfgang Fasching nach, der bei der letzten Austragung diese Wertung für sich entschied. Pikantes Detail: das Nachtrennen startete um 21 Uhr abends, Zieleinlauf war um 9 Uhr.

„Die 24 Stunden Wertung war mir zu riskant, da ich vor zwei Wochen bei der EM war, und in 10 Tagen bereits die Ultra WM über 1025 km stattfindet. In so kurzer Zeit kann ich mich sonst nicht regenerieren!“

Besonders unglücklich erwischte es den 25-jährigen eine Stunde vor Schluss. Fünf Fahrer waren in einen Sturz verwickelt, ausgelöst wohl durch Unachtsamkeit in der Gruppe. Die Konzentration dürfte nach den Strapazen der schlaflosen Nacht auch schon nachgelassen haben. Trotz Schürfwunden und einer kaputten Schaltung setzte Strasser das Rennen fort und fuhr das Rennen im Stile eines würdigen Siegers zu Ende. „Nach dem Sturz gab es für mich 3 Möglichkeiten: Ich hätte absteigen können, da mein Vorsprung schon groß genug war, oder ich hätte die Runde aussetzen können und mich danach wieder in den Windschatten der Spitzengruppe hängen. Ich entschied mich dann aber für die dritte Variante, und fuhr alleine weiter. In der letzten Stunde war mein Durchschnittspuls noch einmal auf über 160 Schlägen pro Minute und ich fuhr schnellere Rundenzeiten als die Spitzengruppe mit den Sieger-Staffeln!“

Strasser schaffte auf dem selektiven Rundkurs 417 km und war die ganze Nacht im Sattel. Die Betreuung erfolgte durch Bruder Philipp, der bislang bei allen Wettkämpfen dabei war und die Bedürfnisse des großen Bruders wie kein anderer kennt.

„Für mich war dieses Rennen genauso hart wie ein 24h Rennen, da die Strecke sehr unrhythmisch war. Ich hab mich auch nicht im Windschatten der Staffeln versteckt, sondern habe viel Führungsarbeit geleistet und für Tempo gesorgt. Ich war 12 Stunden am Limit!“, so Strasser im Ziel.

Der nächste Programmpunkt in Strassers Rennkalender ist die Ultra WM, der Glocknerman. Hier will er seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen, hat aber mit dem Schweizer Daniel Wyss (Doppelweltmeister von 2004 und 2005 sowie Race Across America Sieger 2006), und dem Oberösterreicher Valentin Zeller (Weltmeister 2004, Sieger Race Across The Alps 2004 und 24h Höhenmeter Weltrekordler) sehr starke Gegner.

Bildtext 1

der Start erfolgte nachts

Bildtext 2

technisch schwierige Kurven

Bildtext 3

Christoph in voller Fahrt

souveräner Sieg trotz Sturz

Beitrag vom 25.May 2008