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Aktuelle News

RAAM 2009 - Tagebuch USA - Vorbereitung zum RAAM

ein "Road Trip" dient als Vorbereitung auf das Race Across America. Von Kalifornien aus fahren wir entlang der RAAM Route ins Landesinnere, zum trainieren, akklimatisieren und vor allem um dem Rummel der Großstadt zu entfliehen!

17.6.2009 – Tag 18 – Startschuss in ein paar Minuten

Ich stehe jetzt auf und mache mich ein letztes mal auf den Weg zum Frühstücksbuffet. Das RAAM startet in ein paar Stunden, ich kann es noch kaum fassen, bin aber nicht wirklich nervös, sondern erstaunlich ruhig. Ich habe einfach das sichere Gefühl dass alles gut gehen wird.
Bitte unterstützt mich mit vielen Gästebucheinträgen und mit "Daumenhalten"...
Ich danke euch schon jetzt dafür und werde mich in ein paar Tagen aus dem Ziel wieder melden. Für mich wird es ein Riesen Abenteuer!
Die Zeitungen, ORF Steiermark und Radio FM4 werden über das Rennen berichten, alles andere wirds auf meiner Website geben!
Bis bald, euer Christoph
>> noch 3 Stunden bis zum Start


16.6.2009 – Tag 17 – ein Tag übersprungen... es geht bald los

hier im Motel, wo wir uns jetzt vor dem Start befinden ist das Internet schon mal überlastet, drum gabs gestern leider keinen Eintrag. Mittlerweile haben wir alle Autos bestückt, inspizieren lassen, das Material bereit gestellt, die offiziellen Termine absolviert und so weiter. Nun steht nur noch die Plünderung des Lebensmittelsortiments von Oceanside bevor. Dann werden wir den Tag beim "einem letzten Abendmahl" gemeinsam ausklingen lassen und die Ruhe genießen. Bettruhe ist so früh wie möglich, schließlich wird es in den nächsten Tagen wenig Schlaf geben. Die Stimmung ist großartig, wir sind in bester Laune, können den Start kaum erwarten...
Race across America - here we come! (oder auf gut steirisch: gemmas aun!)
hier der Bericht von ORF Steiermark
>> noch 1 Tag bis zum Start


14.6.2009 – Tag 15 – die Tests sind gut verlaufen

Bei den letzten Kilometern am Rad haben wir in voller Besatzung mit dem Betreuerauto alles getestet - und die Freude ist groß, denn die Musikanlage, die Funkgeräte und die Freisprechanlage funktionieren gleich gut wie meine Beine, ich fühle mich super in Form. Am Abend ist auch noch Schöni angekommen, somit sind wir nun vollzählig! Essen werde ich nur mehr meine Flüssignahrung, damit sich mein Körper darauf einstellt, somit werde ich die vielen Muffins und Burger nur mehr ansehen...
>> noch 3 Tage bis zum Start

13.6.2009 – Tag 14 – in guter GesellschaftHeute habe ich noch eine lockere nicht allzu lange Ausfahrt unternommen, am Heimweg habe ich dann jemand Besonderen getroffen - nämlich den Slowenen Marko Baloh. Marko ist bereits zum vierten Mal am Start beim RAAM und rechnet mit einer Topplatzierung. Unterdessen hat Lex die anderen aus meiner Betreuermannschaft am Flughafen abgeholt, wo sie einen weiteren RAAM Fahrer trafen, und zwar Franz Preihs. Beim Einchecken im Hotel stand auch nochder Oberösterreicher Gerhard Gulewicz am Parkplatz nebenan - das Rennen steht unmittelbar bevor, man merkt es schon ganz deutlich. Spät nachts bin ich dann auch zur Gruppe gestoßen, morgen beim Frühstück werden wir die nächsten Tage durchbesprechen und die letzten Sachen erledigen. Endlich sind wir alle in Oceanside angekommen!>> noch 4 Tage bis zum Start12.6.2009 – Tag 13 – Der außerirdische im SupermarktNach meiner kurzen und lockeren Trainingseinheit war ich heute direkt beim Supermarkt um das Abendessen zu besorgen. Als ich das Rad an die Auslage lehnte und in voller Montur mit Radschuhen, Helm usw. in den Supermarkt ging, war die Verwunderung groß. Als ich dann auch noch Fisch und Gemüse in den Einkaufswagen legte, war es ganz vorbei. Die Leute dachten wohl ich sei ein verrückter Außerirdischer, weil ich nicht mit einem übergroßen Auto vorfuhr und Bier - Pizza - Donuts kaufte... Die letzte Nacht in Borrego Springs wartet nun auf mich, morgen sind wir dann mit dem versammelten Team in Oceanside!>> noch 5 Tage bis zum Start11.6.2009 – Tag 12 – Die Ruhe vor dem SturmJetzt kehrt noch einmal die große Ruhe ein. Nachdem es in den letzten Tagen zu fünft viel zu tun gab, ist es jetzt sehr still geworden, denn ich bin jetzt noch zwei Tage alleine hier in Borrego Springs. Meine Kumpels sind nach L.A. gefahren, um dort noch einiges zu erledigen und Ausrüstung zu kaufen. Mir ist es dort zu kalt zum trainieren, der Wetterbericht sagt knappe 20°C voraus - hier hat es immer über 30°C. Auch die Straßen sind hier perfekt und noch dazu befinde ich mich auf der Rennstrecke, wo ich mich mental am besten auf das Rennen einstellen kann. Lockeres Training und Erholung sind angesagt!>> noch 6 Tage bis zum Start10.6.2009 – Tag 11 – guter Rhythmus und KojotengeheulUnsere mittlerweile fünfköpfige Truppe hat heute einen gemütlichen Tag eingelegt, schließlich soll ich vor dem Start zum RAAM nicht mehr zu viel trainieren. Wir haben einiges von der Ausrüstung und am Abend den Griller des Motels mit Steaks getestet - Ergebnis: das Equipment benötigt noch Feinschliff in den nächsten Tagen, der Griller funktioniert einwandfrei - der Geruch dürfte wohl dem einen oder anderen Koyoten in die Nase gestiegen sein. So wurde unsere Besprechung über Taktik und Strategie für das Rennen nur durch leises Geheule gestört, die lieben Tiere sind aber nur aus weiterer Entfernung zu hören...>> noch 7 Tage bis zum Start9.6.2009 – Tag 10 – Es wird wieder wärmerDas recht kühle Wetter der letzten Tage ist vorbei und es wird wieder heißer. Doch die erwarteten Temperaturen von bis zu 45°C bleiben aus, bei angenehmen 35°C habe ich heute eine lockere Trainingsrunde absolviert. Dabei waren wir noch einmal in den Sanddünen und haben dort viel an Video- und Fotomaterial gesammelt, in den nächsten Tagen gibt es dann einen Videobericht vom Trainingslager in Borrego Springs! Schließlich sind Jürgen und Daniel nur durch ihren Jetlag zwischenzeitlich von Filmen und Schneiden abzuhalten... Vogs hat die verdiente Nachtruhe nach seinem von ihm zubereiteten Abendssen schon angetreten.>> noch 8 Tage bis zum Start8.6.2009 – Tag 9 – Mein Freund der BergNach dem Erholungstag gestern war heute wieder Training angesagt! Der Berg von Borrego Springs nach Ranchita ist 9 Meilen lang und 1100 Höhenmeter hoch, genau von dort oben fahren wir beim RAAM in die Wüste hinunter. Zweimal in Serie bin ich den Anstieg hinauf, die Abfahrt wird durch die Windböen sehr schwierig. Gut, dass ich all das vor dem Rennen schon ganz genau kenne!Um Mitternacht sind dann meine drei Teamkollegen vom Flughafen gekommen und haben unsere Teamtrikots und die Soundanlage für die Betreuerautos mitgebracht - langsam aber sicher sind wir startklar...>> noch 9 Tage bis zum Start7.6.2009 – Tag 8 – zurück in Richtung RAAM-StartAm ersten echten Ruhetag sind wir mit dem Auto die ganze Strecke von Congress wieder zurück gefahren. Die Höhepunkte waren Erholung, gutes Essen, Sightseeing in den Sanddünen und ein Sprung in den Pool. Nun schlagen wir in Borrego Springs unser letztes Lager auf, hier bleiben wir nun fünf Tage lang, bevor es nach Oceanside geht. Morgen bekommen wir von Jürgen, Vogs und Daniel Verstärkung, unser Team wird immer vollzähliger, und die Vorfreude auf den Start immer größer...in der Fotogalerie gibts neue Bilder!>> noch 10 Tage bis zum Start6.6.2009 – Tag 7 – Bekanntschaft mit dem WindGestern abend fuhren wir aus Flagstaff wieder zurück nach Congress in das kleine Motel, da die kühlen Temperaturen in den Bergen zwar zum Wohlfühlen geeignet sind, nicht aber zum Akklimatisieren an die Hitze. Heiß ist es wegen einer Kaltfront in Congress zwar auch nicht, aber immerhin hat es 30°C. Der Wind hat sich heute von seiner stärksten Seite gezeigt und machte die langen Geraden zur Herausforderung. Auf 85km gabs genau drei leichte Kurven, der Rest war pfeilgerade. Ich bin den ganzen Spaß gleich zwei Mal gefahren, am Schluß auch noch den Anstieg Richtung Prescott - ab jetzt werden die Trainings dann kürzer, damit ich beim Start erholt bin. Ich fühle mich super, es könnte schon losgehen... neue Fotos gibts dann morgen wieder!>> noch 11 Tage bis zum Start5.6.2009 – Tag 6 – von Prescott hinauf nach FlagstaffDer heutige Tag war wieder voll von neuen Eindrücken. Timestation 6 bis 8 habe ich heute abgefahren, insgesamt waren dies um die 90 Meilen (150km). Ein typisches RAAM Phänomen, welches ich bisher noch nicht erlebte, ist dass man Anstiege nicht merkt, weil die Gegend so weitläufig ist und die Straße nur gerade aus geht. Kurz vor dem Verzeifeln wegen des eigenen Schneckentempos klärt mich dann der Blick auf den Höhenmesser auf - unbemerkt doch schon 200 Höhenmeter absolviert...Die Strecke führt über den Mingus Pass und dann hinunter nach Sedona, einer Wüstenstadt aus rotem Sandstein gebaut. Von dort schlängelt sich die Straße leicht steigend durch den wunderschönen Oak Creek Canyon bis nach Flagstaff auf 2000m Seehöhe. Am liebsten wäre ich noch weitergefahren, doch ich muss meine Kräfte für das Rennen schonen! >> noch 12 Tage bis zum Start4.6.2009 – Tag 5 – von Congress ins Bergland um PrescottHeute hat es abgekühlt und bei nur knapp über 30°C wollte ich den RAAM Streckenabschnitt hinauf nach Prescott fahren. Auf zwei langen Anstiegen werden 1400 Höhenmeter überwunden, Prescott liegt auf immerhin 1600 Meter Seehöhe. Da ich die 51 Meilen (82km) aber schon in 2:50 Stunden schaffte, drehte ich in der dicht bewaldeten idyllischen Gegend noch eine Extrarunde. Die heißesten Passagen des RAAM habe ich somit inspiziert, hier oben hat es fast österreichische Temperaturen. Das Motel hat heute erstmals eine Küche, da wird der Kochlöffel wieder ordentlich geschwungen... >> noch 13 Tage bis zum Start3.6.2009 – Tag 4 – Ruhetag in CongressEin Ruhetag muss auch mal sein, heute stand Erholung auf dem Programm. Wir nutzen den Tag zum Wäsche waschen, zum Aktualisieren der Internetseite und zum Relaxen. Training gabs heute nur wenig, der Kurs ist ganz einfach beschrieben: aus dem Motel, dann links auf die Route 76 Richtung Westen, 10 Meilen flach und gerade, Wende, 10 Meilen flach und gerade, rechts von der Route 76 ab und wieder ins Motel. Das war eine sehr abwechslungsreiche Tour, insgesamt habe ich circa 80 Kakteen und 12 USA Flaggen gezählt… >> noch 14 Tage bis zum Start2.6.2009 – Tag 3 – von Brawley bis Blythe und noch weiterHeute haben wir das Training fortgesetzt und ich bin durch eine bilderbuchähnliche Wüstenlandschaft gefahren. Direkt nach Brawley liegen die Sanddünen der Mojawe Wüste, gefolgt von „rolling hills“ und einem 30 Meilen langen windigen Flachstück.Dort wird nach 5 Stunden Training ein Schichtwechsel gemacht, Lex übernimmt das Rad und ich das Fotografieren und Getränke herrichten (statt einer Trinkflasche bekommt Lex auch eine Kokosnuss). Er hat das Vergnügen, die ersten beiden Radfahrer, die wir seit unserer Ankunft in den USA gesehen haben zu überholen. Leider hat Lex aber innerhalb weniger Meilen zwei Defekte, wodurch er die Time Station in Congress nur auf der Ladefläche eines Pick Ups erreicht, der ihn mitnimmt…Als Unterkunft dient heute das kleinste aber wohl auch netteste Motel in Arizona. Das Sierra Vista Motel in Congress, einer Ortschaft, die aus einer Bar, einem kleinen Laden und einem Dutzend Wohnhäusern besteht. Morgen ist der erste Ruhetag, wir werden hier noch einen weiteren Tag bleiben bevor es entlang der RAAM Route weiter geht.>> noch 15 Tage bis zum Start1.6.2009 - Tag 2 – von Borrego Springs bis BrawleyBorrego Springs liegt wie eine grüne Oase am Fuße der Sierra Nevada und bildet den Beginn der Mojawe Wüste. Das Training geht gut voran, ich fühle mich sehr gut, allerdings nicht lange. Die 40°C heiße Mittagshitze erwischt mich voll und ich rette mich gerade noch bis zum Tagesziel in Brawley. In den nächsten Tagen werde ich die hohen Temperaturen dann aber sicher besser vertragen – das beste von heute waren die Fotos die Lex gemacht hat!>> noch 16 Tage bis zum Start31.5.2009 – Tag 1 – raus aus Oceanside und ab in die WüsteDer Jetlag ist spürbar, wir fühlen uns niedergeschlagen aber sind motiviert. Nach einigen Besorgungen wie Mobiltelefonen und einem Gaskocher machen wir uns auf den Weg. Außerhalb der Ortsgrenze des verregneten Oceansides wird die Landschaft gleich freundlicher und grüner. Das Verkehrschaos lichtet sich und am Strassenrand blüht es in allen Farben – die Strasse windet sich steil hinauf zum Lake Henshaw, wo beim RAAM die erste Time Station liegt. Von dort geht es leicht hügelig in das kleine Dorf Ranchita bevor eine lange Abfahrt hinab in den Glutofen der Mojawe Wüste folgt. Die Abfahrt ist herrlich, der starke Wind wird zunehmends heißer und trockener – nun sind wir angekommen. In einer ruhigen aber unwirtlichen Gegend, wo wir uns auf das RAAM einstellen können…>> noch 17 Tage bis zum Start30.5.2009 – Tag 0 – Anreise von Wien über London nach Los AngelesAuf geht’s in das große Abenteuer RAAM! Lex und ich steigen in Wien Schwechat ins Flugzeug Richtung Amerika. Bei der Zwischenlandung in London gönnen wir uns ein letztes deftiges Essen – ein original „English Breakfast“. Den Weiterflug verschlafen wir großteils, erst beim Aussteigen werden wir wieder aktiv und starten zum Autoverleih. Ein typisch amerikanischer Van wird uns ein Monat lang dienen – erst für unseren Erkundungstrip, und danach als Betreuerauto für das Rennen. So können wir uns schon auf die Eigenheiten des Gefährts einstellen, damit beim RAAM dann alles glatt geht! In Oceanside finden wir ein Motel mit Pool, damit ist der Anreisetag auch zu Ende…

 

ich bin bereit für das RAAM

ich bin bereit für das RAAM

erster Abend in Oceanside

erster Abend in Oceanside

Abfahrt nach Borrego Springs

Abfahrt nach Borrego Springs

Panorama in Kalifornien

Panorama in Kalifornien

Trinken ist extrem wichtig

Trinken ist extrem wichtig

einsame Strassen in der Einöde

einsame Strassen in der Einöde

Beitrag vom 04.Juni 2009