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Aktuelle News

RAAM 2009 - Ein Mann ein Rennen

Kurz vor der 17. Timestation legte Christoph seine zweite Schlafpause ein. Auch diesmal lief alles hervorragend, Christoph beliebte beim Aufstehen sogar zu scherzen. Um noch eins drauf zu setzen, er ist von selbst wieder aufgewacht. Nach einer deliziösen Hühnersuppe, zubereitet vom sich im Team befindlichen Starkoch Vogs alias Mr. Bird und die immer wieder wichtigen Aufmunterungen seiner Betreuer schwingt sich Christoph um 8:15 Ortszeit (er befindet sich kurz vor Antonito in Colorado) wieder aufs Rad.

Ein kurzer Mitschnitt aus dem Gespräch zwischen Vogs und Christoph beim Aufstehen:
Vogs: Gehst heit wieder Radl fohrn?
Chr.: Jo a klane Runde fohr i, und wos tuast du heit?
Vogs.: Campn geh i, vielleicht treff ma uns jo!
Chr.: I fohr heit no noch Kansas, do suis so schein sein. ....

Was auch erwähnenswert ist, Christoph befindet sich bereits in den Rocky Mountains und hat gestern kurz vor seiner Schlafpause den höchsten Pass des Rennens überquert, mit sage und schreibe 3500 Höhenmetern. Auf dem Weg dorthinauf halfen ihm abermals eure Gästebucheinträge. Er war zu tränen gerührt, über die vielen, vielen Einträge und gleichzeitig so netten, aufmunternden, positiven Worte. Nur weiter so, wir bringen ihn gemeinsam ins Ziel!

Nun aber wieder zum aktuellen Renngeschehen. Die Strecke ist nach der Schlafpause wieder optimal, um die richtige Trittfrequenz zu finden, flach und hin und wieder angenehme leichte bergab Passagen. Nach 20 Fahrminuten hat es auf der San Antonio Mountain Hochebene leicht zu Regnen begonnen, but the lonsome Rider lässt sich von den paar Tropfen nicht erschüttern. Als Mediencrew hat man den Vorteil in das unmittelbare Geschehen vor und hinter Christoph einsehen zu können. So befindet sich ca. 10 Minuten hinter ihm ein Staffelfahrer! und eine Dame die um 24 Stunden vor Christoph ins Rennen gegangen ist.
Was zu diesem Zeitpunkt viel erfreulicher ist, ungefähr 5 Minuten vor Christoph fährt Marko Baloh. Aus rein objektiver Sicht sieht Christophs Trittfrequenz und allgemeine Verfassung um einiges besser aus als die seines direkten Konkurenten Marko Baloh.
Über die anderen Österreicher wissen wir so gut wie nichts da wir wenig bis gar keinen Handyempfang haben (mitllerweilen schon seit 20 Stunden) und die Internetpausen sind kurz und reichen gerade fürs Gästebucheinträge kopieren und Homepage update. Die 1000 MEILEN Marke, angezeigt durch Teile seiner hartgesottenen Crew (siehe Foto), hat Christoph mittlerweilen auch schon passiert.

Vom Sonnenaufgang bis zum -untergang
Strahlend blaues Wetter, die kleinen Wölkchen am Horizont versüßen noch das wunderschöne Panorama von Colorado. Christoph hat so eben die TS 15 passiert, was bedeutet, er hat in 55 Stunden 890 Meilen absolviert. Er ist immer wieder zu Scherzen aufgelegt und lacht bei den Interviews. Sein Weg ist mit vielen Hochs und Gott sei dank wenigen Tiefs bestückt, es läuft alles planmäßig. Die Crew hat sich mitlerweilen auch bestens aufeinander eingespielt. Wann er das nächste mal schlafen wird, wird man dann bei Zeiten beschließen. (Fotos folgen bei der nächsten w-lan Station)

1000 Meilen

ein kurzer Radwechsel

weiter gehts durch die finstere Hochebene

best Crew ever

Hühnersuppe

ohne Kommentar

Albert bei der Massage

Viktor beim Bluttest

Christian beim Radflicken

Beitrag vom 20.Juni 2009