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RAAM 2009 - Ein neuer Tag, neue Energie

Die Prärie, lange Geraden und die tief stehende Sonne lassen uns auf einen erfolgreichen neuen Tag hoffen. Man kann es kaum glauben, der Körperliche zustand von Christoph, vor allem die Hautirritation am Gesäß zeigt keine Veränderungen ins Negative, viel mehr sind Verbesserungen sichtbar, so der Doc Viktor. Laut dem Roadbook ist die morgentliche erste Etappe die einfachste des ganzen RAAMs mit "7 Feet climbing per mile" also 2,5 Höhenmeter auf 1,5 km. Bei der zurückgelegten Strecke von 1350 Meilen hatte die Crew des Wohnmobils inklusive den teils ausgeschlafenen Crewmitgliedern des Medien und Pace-Cars die Möglichkeit Christoph wieder mal so richtig anzufeuern. Gleichzeitig konnten wir erfreulicherweise einen Radfahrer sehen der einen runden Tritt fährt und wieder einen Smile im Gesicht hat.

Die Crew zeigt in dieser Nacht auch schon Müdigkeitserscheinungen, beißt aber tapfer durch. Der schmäh rennt, wie man so schön sagt und das hilft um wach und gut gelaunt zu bleiben. In Zuge dessen sollte man hier erwähnen, dass die erbrachte Leistung der Crew weit über alltägliche Anforderungen hinausgeht, aber das gemeinsame Ziel, das RAAM zu beenden gibt allen Kraft und den Willen durchzuhalten und Christoph bei seinem Traum zu unterstützen. Während den Schlafpausen ist die aktivste Zeit der Crew. Christoph steigt vom Rad, das sofort von Christian, dem Radmechaniker, durchgecket und geputzt wird. Gestern mussten 2 Patschen gerichtet und ein defekten Schalthebel austauschen werden. Leider konnte er aufgrund fehlender Ersatzmaterialien die abgerissene Sporche nicht austauschen.

Währenddessen wird Christoph von Viktor dem Arzt, Albert dem Physiotherapeuten und Thomas dem Crewchef und Mentalcoach körperlich, geistig und seelisch betreut. Vogs, Christophs Koch, steht schon mit einer leckeren warmen Hühnersuppe oder mit Nudeln bereit, da Christoph am Rad fast nur Flüssignahrung zu sich nimmt. Max und Schöni erledigen in dieser Zeit allfälliges, wie z.B. den Wohnwagen und das Pace Car auf Vordermann zu bringen. Daniele und Jürgen machen sich auf die pirsch um ein paar Videosequenzen für die Dokumentation zu erhalten. Gefilmt wird alles und jeder. Das Absteigen vom Rad, die Massagen, das Essen und noch vieles mehr. Zita, die mitgereiste FM4 Reporterin, dokumentiert das Geschehen rund um Christoph audiovisuell. Lex der Fotograf hält die schönsten Momente während Christophs Pausen mit dem Fotoapparat fest. Nach jeder Pause schenkt die Crew Christoph noch laute Anfeuerungsrufe um ihn wieder zurück auf die Strecke und Motiviert in einen neuen Tag zu schicken.

Der heutige Tag war einfach nur ein Tag
Christoph ist mit „Wimmerln“ am Gesäß in Oceanside an den Start gegangen, die zwischenzeitlich einen positiven Heilungsprozess hatten. Leider ist das Problem heute wieder akut geworden. Zu alledem machten starke Regenfälle und Windböhen ihm das RAAM-Leben schwer. Es folgten einige Kleidungswechsel die viel Zeit in anspruch nahmen. Trotzdem kämpfte sich Christoph über den Bobcat Pass, dem letzten richtig hohen Pass des RAAMs, oben angekommen hat sich das Wetter gebessert, um nicht zu sagen es erwartete ihn die angenehm warme wohlige Sonne. Bei der darauffolgenden Abfahrt kam er wieder ein wenig in Fahrt und verließ gleichzeitig die Rocky Mountains.

Kurz vor einbruch der Dunkelheit hat Christoph die TS 20 in Clayton erreicht, was bedeutet: 1230 Meilen sind absolviert. Kurz davor hat er bei einem Interview mit der Mediencrew sogar von Josef Hader ein Lied zum besten gegeben. (Fotos folgen morgen, euer Schreiber und Fotograf braucht jetzt kurz ein timeout :) )

Beitrag vom 21.Juni 2009