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RAAM 2009 - Wir kommen wieder!

Nachdem eigentlich bereits am zweiten Tag massive Schwierigkeiten im Gesäßbereich aufgetreten sind, Christoph aber unbeirrt sein großes Ziel weiterverfolgt hatte, war alles noch im grünen Bereich. In den Rocky Mountains, am dritten Tag, bedingt durch den Temperaturunterschied (von 37°C auf 7°C) und Regen sowie teils starken Wind, traten zuerst Kurzatmigkeit und ein schleimiger Auswurf (Bronchitis) auf. Den Schwierigkeiten zum Trotz fuhr Christoph weiterhin entfesselnd gut. Während sich das offene Gesäß langsam begann zu heilen, verschlimmerte sich die Bronchitis und eine Antibiotika Gabe wurde notwendig. Dies hatte zur Folge, dass er seinen umkämpften dritten Platz an Marko Baloh abgeben musste.

Trotz der eigentlich sehr langen Schlafpausen konnte Christoph sich inmitten der "Kurzschläfer" behaupten. Am vierten Tag kam es in der ansteigenden Gluthitze von New Mexico und Kansas zum interessanten Österreicher-Duell zwischen Gerhard Gulewicz und Christoph. Nachdem er nach der dreistündigen Schlafpause um 7 Uhr aufs Rennrad stieg, fuhr er wie ein Hamster in seinem Laufrad. Wie schon erwähnt, schneller als der Führende. Bei Zeitstation 22 um 11:50 zeigte das Thermometer noch 28°C. Stündlich stieg das Thermometer um mindestens einen Grad und so brannte die Sonne um 17:00 mit 38°C!

Christoph wurde mit Sprühnebel aus einer Wasserflasche, einer speziellen Kühlweste und Eiswürfeln, die seine Betreuer an den Handgelenken in den Ärmling schoben, gekühlt. Bedingt durch die Bronchitis und die große Hitze hatte Christoph Atemschwierigkeiten und Kurzatmigkeit, beginnend ab 16:00 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt verlangsamte sich die Geschwindigkeit und es wurde zusehends schwieriger für Christoph. Um 21:55 erreichte er die Zeitstation 24, 35 Meilen vom half-way-point entfernt. Der Wille, sein Tagesziel, die Mitte des RAAMs zu erreichen motivierte ihn trotz großer Müdigkeit noch weiter zu fahren. Nach 10 Meilen, um 23:00, musste Christoph vom Rad um eine vorgezogene Schlafpause einzulegen.

In kürzester Zeit verschlechterte sich sein Zustand und es war klar, das aus der Bronchitis eine Lungenentzündung und ein Hitzschlag das Finishen in Frage stellen würden. Trotz Anstrengungen der Betreuercrew und des Teamarztes musste Christoph am Nachmittag ins Hospital in Pratt (Kansas) gebracht werden. Da aufgrund der Lungenentzündung seine Lungenfunktion auf ein drittel reduziert ist und der Hitzschlag seine Körpertemperatur nach oben getrieben haben ist an eine Weiterfahrt nicht mehr zu denken. Christoph ist derzeit in der Intensivbetreuung des örtlichen Krankenhauses wo er 2 Tage stationär bleiben wird. Sein behandelnder Arzt sagte: "he is a real tough guy!"

 

Beim "Gute Nacht Besuch" der Crew wirkte Christoph körperlich und geistig wieder am richtigen Weg der Besserung. Durch die Entscheidung, das Rennen hier zu beenden konnten so jegliche Gesundheitliche Spätfolgen verhindert werden. Die Unterstützung der vielen Fans hat Christoph während dem Rennen angespornt und gut getan und ist es sicher auch jetzt. Liebe Grüße an alle und vielen Dank für die viele Energie von Christoph.

 

RAAM Video: www.youtube.com/watch

RAAM Statement: www.raceacrossamerica.org/raam/blog.php

FM4 Bericht: fm4.orf.at/stories/1606875/

 

 

Beitrag vom 23.Juni 2009