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Aktuelle News

LIVE - Berichte RAAM 2011 – Tag 3 und 4

Das Race Across America 2011 ist bereits voll im Gange und führte bislang von Oceanside, CA nach Muntezuma Creek, UT. Christoph fühlt sich sehr gut und fährt im Spitzenfeld der Solofahrer. Eine Rennentscheidung wird es mit Sicherheit erst in der zweiten Hälfte des Rennens geben.


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>> zu den Video-Rennberichte RAAM 2011


Sa 18.06 - 10.30 Uhr |  Einsame Fahrt im wunderschönen Nichts.

Die weitere Strecke führt von der TS 17 in South Fork, Colorado über weitere kleine Pässe in die dritte Nacht des Rennens. Den Cuchara Pass, der ungefähr auf 3028m Höhe liegt, erreicht Christoph um ca. 1.00 Uhr Renn-Zeit. Dabei kommt es zu einer erfrischenden Temperatur von 3°C. Hin und wieder wird das Team von einem Betreuerfahrzeug des Konkurrenten Marco Baloh besucht, bzw. beobachtet, der sich doch schon einige Meilen hinter Straps befindet. Um 4.00 Uhr legt er in Trinidad, Colorado (1817km) seine zweite große Schlafpause von ca. 1,5 Stunden ein. Während der Pause wird von seinem Physiotherapeut seine Muskulatur gelockert, eingecremt und mittels Lasertherapie eine Haut- und Wundbehandlung durchgeführt. 

Noch immer gut gelaunt geht Christoph zurück auf den letzten Streckenabschnitt mit Leap Frog (Betreuung vom Straßenrand). Da wegen der etwas längeren Schlafpause mittlerweile die letzte Time Station vor mehr als 6 Stunden erreicht und keine Benachrichtigung an den Racer Headquarter geliefert wurde, sprachen die Offizials eine Verwarnung und zum Glück kein Penalty aus. Die Streckenführung zwischen der TS 20 (Trinidad, Co) und TS 21 (Kim, Co) zeigt wie so oft eine wunderschöne Landschaft, die diesmal zwar ziemlich karg wirkt und eine Kurve in der Streckenführung ein gewisses Highlight darstellt und eine S-Kurve Aufregung pur wäre. Ein gewisses Nichts und doch wunderschön.

 



Gefahrene Kilometer: 1850km

 

Fr 17.06 - 21.00 Uhr |  Gefürchtetenr Wolf Creek Pass geschafft.
Nach der ersten Schlafpause von einer Stunde in der zweiten Nacht des Race Across America 2011 radelt Christoph im bereits vierten erreichten Bundesstaat. In der bereits bewältigen Strecke des Rennens, kann der Steirer innerhalb von 3 Tagen neben Küstengebiet, Wüste und Steppe im Monument Valley in Colorado nun auch schneebedeckte Gebirgszüge der Rocky Mountains verbuchen. Von der TS 16 in Pargosa Springs bis zum Fuße des Wolf Creek steigt es gleichmäßig an, in der sich das Gebiet zu einer gewohnten mit Nadelwald bedeckten Landschaft verändert. Aus dem Internet konnten wir erfahren, dass der Abstand zu Marco Baloh, weiterhin gewachsen ist, was jedoch kein Grund wäre das Tempo zu verringern. Erst am tatsächlichen Anstieg zum Wolf Creek Pass reduziert Christoph seine Leistung da er dieses Teilstück und den mit 3300m höchsten Berg der gesamten Strecke noch von seiner Teilnahme 2009 fürchtet. An diesem Teilstück begann damals sein Leiden.Dieses Jahr zeigt er auch in diesem Abschnitt seine gut Form. Die Betreuer Crew trieb ihn mit ausgefallenen Verkleidungsmaßnahmen und amüsanten Witzeinlagen den Berg hinauf. Christoph erreichte um 18.30 Uhr Renn-Zeit den Pass. Nach der Bergabfahrt legte er jedoch kurz vor TS 17 in South Fork eine verdiente 20 minütige Schlafpause ein, währenddessen der Wohnmobilhaubenkoch Vogs eine kleine Mahlzeit für das gesamte Team zubereitete.

 

 

Gefahrene Kilometer: 1544km


Fr 17.06 - 8.00 Uhr |  Von Congress nach Cottonwood
Wir müssen uns an dieser Stelle für die etwas lasche Aktualisierung unserer Beiträge entschuldigen, es ist in diesem Streckenabschnitt sehr mühsam, eine gut funktionierende Internetverbindung aufzubauen. Nach der kurzen Schlafpause von 5 bis 10 Minuten radelt Christoph wieder mit vollem Akku auf den Straßen Amerikas. Um 12.50 Uhr Renn-Zeit, 20 Kilometer vor Kayenta (TS11), macht der Junge der gerne Fahrrad fährt, Kilometer um Kilometer auf Marco Baloh gut. Die kurze Schlafpause zeigt Wirkung, denn der momentane Speedunterschied zwischen Christoph und Marco ist mit freien Auge ersichtlich. In der Zwischenzeit ist die zweite Renn-Nacht beim Race Across America 2011 eingebrochen. Unmittelbar vor TS 11, um 1.30 Uhr, kann der junge Steirer in einem direkten Duell den momentan Führenden Baloh auf der Strecke einholen, jedoch wissen beide, dass das Rennen erst in der 2. Hälfte des RAAM beginnt.

Die Landschaft, die sich in der zweiten Rennnacht bei 22°C und nahezu kugelrunden Mond darbietet kann man sogar in der Nacht genießen. Das Monument Valley durfte Strasser 2009 zwar bei Sonnenaufgang betrachten, doch das früherer passieren dieses Streckenabschnitt darf für den Rennverlauf in diesem Jahr doch kein Nachteil sein ;).Während unser Lieblingsrennradfahrer an Abstand zu Marco gewinnt, scheint ein weiterer Österreicher nach hinten zu verlieren. Der bislang noch drittplatzierte Gulewicz fällt auf Platz vier zurück und Alberto Blanco rückt auf Platz drei vor.Zwischen Kayenta und der Time-Station 12, Mexican Hat, wird der 3. Bundesstaat bei diesem Rennen erreicht. Exakt bei der TS 12 legt Marco Baloh seine erste Ruhepause ein, während Christoph noch einen weiteren Streckenabschnitt, nach Montezuma Creek TS 13 bezwingt. Kurz vor 6.00 Uhr wird alles im Wohnmobil für die erste richtige Schlafpause vorbereitet damit Christoph kurz darauf nach ärztlichen Untersuchungen von Rainer seine Augen für ein paar Momente schließen kann. Nach einer Stunde wachte er sogar von alleine auf und setzt sich erneut auf sein Rennrad.


Gefahrene Kilometer: 1228km

 

nach der ersten Schlafpause

Start nach der Schlafpause

vor der Time Station Cortez, CO

Lonesome Rider Strassy

Beitrag vom 17.Juni 2011