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Aktuelle News

LIVE - Berichte RAAM 2011 – Tag 5 und 6

Christoph hat mittlerweile den Half Way Point des Race Across America 2011 erreicht und führt noch immer vor Marco Baloh aus Slowenien. Doch es liegt nicht immer die zweite Hälfte der Strecke vor sich und diese wird mit Sicherheit nicht weniger anstrengend.


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>> zu den Video-Rennberichte RAAM 2011

 

Mo 19.06 - 23.30 Uhr | „The Race starts now!“
Durch die unterschiedlichen Schlafpausen der Konkurrenten kann der Abstand zueinander nicht exakt bestimmt werden, doch das erfreuliche ist, dass Christoph ab der Time Station 31 in Weaubleau die Zeit wieder gut machen konnte, die er auf den Zweitplatzierten Baloh verlor. Der Rhythmus von einer 1,5 Stunden anhaltenden Schlafpause funktioniert noch tadellos, denn Chris ist laut seiner Meinung „zu Faul zum Schlafen“. Und außerdem habe er Glück, dass er nach dem Aufwachen erst dann wieder voll bei der Sache ist, wenn er bereits am Rennrad sitzt. Dadurch bekommt er nie die Möglichkeit sich zu Überlegen, ob er überhaupt wieder aufsteigen sollte J. Eine schlechte Nachricht ist, dass das Team ein weiteres mal verwarnt wurde. Laut den Regeln des RAAM ist es nicht erlaubt, sich mit nackten Oberkörper der Öffentlichkeit zu zeigen. Auch für die austrainiertesten Alpenländler soll es dafür keine Ausnahmen geben.

Die Wegführung der letzten Teilstrecke die von Camdento (TS 32 - 2930km) über Jefferson City (TS 33 – 3022km) bis nach Washington (TS 34 – 3146km) führte, ähnelt sehr dem steirischen Hügelland. Der Unterschied liegt dabei jedoch bei den Temperaturen von ca. 34°C und enorm hoher Luftfeuchtigkeit. Mittlerweile ist Christoph bei der Teil Station 35 in Mississippi River (3262km) angekommen. Für ihn ist es enorm Wichtig, dass folgende RAAM-Weisheit kundgetan wird: „Die Strecke von Oceanside nach Mississippi dient beim Race Acriss America nur als Prolog – Das Rennen startet erst danach.“ Ein einziger Vorteil für Christoph ist dabei, dass er aus der Pole Position starten darf! Na dann, hoffen wir auf einen Start-Ziel Sieg


Gefahrene Kilometer: 3262km

 

Mo 19.06 - 09.30 Uhr | Weiterhin spannender Rennverlauf
Bis lang hat sich Christophs Motto für die zweite Hälfte des Rennens noch nicht wirklich bezahlt gemacht, denn der Vorsprung zu Marco Baloh hat sich nicht wirklich vergrößert. Der letzte Streckenverlauf bis zur TS 31 in Weaubleau im Bundesstaat Missouri (2851km) verlief nicht gerade aufregend. Das für eine hügelige Landschaft bekannte Gebiet bietet zwar wunderschöne Spots für Landschaftaufnahmen, doch der Kurvenanteil im Streckenverlauf bleibt nahezu bei null. Marco Baloh dürfte mittlerweile sein Tempo erhöht haben denn der Rückstand auf Christoph wurde in den letzten Teilabschnitten etwas kleiner.

 

Gefahrene Kilometer: 2851km

 

So 18.06 - 13.30 Uhr | wuhuuu! Half Way Point – 2405km to go

So eintönig und nahezu langweilig die Streckenführung durch den mittleren Westen in Colorado tagsüber am Samstag verlief umso aufregender ging es in die bereits vierte Nacht des Race Across Americas 2011. Nach einer kurzen Pause von ca. 20 Minuten in Ulysses bei TS 23 (2129km), der sich bereits im 5. Bundesstaat (Kansas) befindet, zogen um ca. 19.00 Uhr Wolken auf und der leichte Seitenwind wandelte sich überraschend zu immer stärker werdenden Seiten- und Gegenwind. 

In Montezuma, KS (1228km) wurde der Sturm immer Ärger. Laut eines Offizials des RAAM und der Radio-Sturmwarnungen, wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 100km/h gemessen. Die Natur hat anscheinend bei der Entscheidung des RAAM 2011 auch ein Wörtchen mitzureden. Diesmal hatte der Steirer dennoch Glück, denn der Sturm zog nach 2-3 Stunden Richtung Nord-Ost weiter. Um 5.00 Uhr früh legte unser mehr als braver Rennradsportler in Greensburg (TS25-2316km) seine dritte Schlafpause für 1,5 Stunden ein um einerseits bei 38°C weiter durch Kansas zu treten und andererseits sich auf kleine emotionalen Höhepunkte vorzubereiten. Am Vormittag erreichte unser immer noch sehr fit wirkender Fahrradkurier aus Graz seinen persönlichen Ort des Grauens. Bei TS 26 in Pratt (2367km) wurde Christoph bei seiner ersten Teilnahme 2009 ins Krankenhaus eingeliefert und musste das RAAM 2009 mit einer schweren Lungenerkrankung beenden. Eine kleine Genugtuung mit wie viel Energie er 2011 dieses Teilstück erreicht. 35 Kilometer weiter um 12.45 Uhr erwartet Christoph schon der zweite kleine emotionale Augenblick des Tages, denn der RAAM11-HALF WAY POINT (2405km) wurde als führender des Rennens mit einem Vorsprung von ca. 4,5 Stunden zu Marco Baloh erreicht, wo ihn sein Team mit speziellen, für die Öffentlichkeit zensierfähigen Outfits empfing und vor nackte Tatsachen stellte.

Motto für die 2. Hälfte des Rennens: “Angriff ist die beste Verteidigung“

Gefahrene Kilometer: 2405km

1. Strasser (AUT)
2. Baloh (SLO)
3. Blaco (USA)

Beitrag vom 19.Juni 2011