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Aktuelle News

Strasser führt nach dem dritten Tag beim RAAM 2011

Um exakt 12.55 Uhr Ortszeit in Oceanside, Kalifornien hat für den Steirer Christoph Strasser das lange Warten ein Ende und er rollt die Startrampe des Race Across America 2011 hinunter. Nur wenige Minuten dahinter gehen die Favoriten Marko Baloh und Gerhard Gulewicz auf die Strecke.

Vom Atlantik aus geht es innerhalb der ersten 130 Kilometer auf ein Hochplateau mit gut 1000 Höhenmetern, wo ihn und sein Team bereits der erste starke Klimawechsel erwartet. In Borrego Springs trifft sich das Team nach dem Start zum ersten mal wieder. Ab dieser Stelle darf erstmals im Rennen betreut werden, jedoch nur mittels Leap Frog (Fahrer wird nur vom Straßenrand aus betreut). Diese Art von Betreuung muss tagsüber noch bis nach Kim in Colorado (Kilometer 1900) praktiziert werden.

Die unerträgliche Hitze der Mojave Wüste bleibt ihm dabei erspart, denn bei Sonnenuntergang und aufgehendem Vollmond radelt der Steirer quer durch die Wüste, obwohl der Thermometer zur Ortszeit 20.00 Uhr immer noch 35°C anzeigt. Ab Congress, Arizona wandelt sich die flache Wüstenlandschaft zu hügeligeren Passagen. Christoph fühlt sich in den Bergen wohl und kennt die Strecke. Er fährt sein Tempo und schafft es dabei seine Mitstreiter gut in Schach zu halten und sogar kurz in Führung zu gehen. Nach dem harten Anstieg Richtung Cottonwood stoppt Christoph für einen ersten kurzen Powernap.

Die kurze Schlafpause am späteren Nachmittag zeigt Wirkung, denn unmittelbar vor Kayenta in Arizona (Kilometer 1093) kann der junge Steirer in einem direkten Duell den zu dieser Zeit Führenden Marko Bahlo (SLO) auf der Strecke ein- und überholen. Den Streckenabschnitt zum Monument Valley absolviert Strasser - motiviert durch das Duell um die Führung - mit einem beachtlichen Schnitt von knapp über 41 km/h, die beiden Abschnitte vor und nach dem wohl spektakulärsten Nationalpark der USA mit jeweils 39 km/h. An der Time Station in Mexican Hat legt Marko Bahlo seine erste Ruhepause ein, während Christoph noch einen weiteren Streckenabschnitt, nach Montezuma Creek
bezwingt, wo er um 6.00 Uhr seine erste richtige Schlafpause von 1 Stunde einlegt. Damit übernimmt der Österreicher wieder die Führung, die er am folgenden Tag weiter ausbaut.

In der bereits bewältigen Strecke des Rennens, kann der 28-jährige innerhalb von 3 Tagen neben Küstengebiet, Wüste und Steppe nun auch schneebedeckte Gebirgszüge der Rocky Mountains verbuchen. Am Anstieg zum Wolf Creek Pass reduziert Christoph Strasser das Tempo um sich bei dem mit 3300m höchsten
Berg der gesamten Strecke nicht zu überfordern. An diesem Teilstück begann 2009 sein großes Leiden. Dieses Jahr konnte Strasser die Rocky Mountains ohne Probleme bezwingen. Um 4.00 Uhr legt Strasser in der dritten Nacht in Trinidad, Colorado (1817km) seine zweite große Schlafpause von ca. 1,5 Stunden ein.

In der Pause wird von seinem Physiotherapeut die Muskulatur gelockert und mittels Lasertherapie eine Haut- und Wundbehandlung durchgeführt. Ab Kim in Colorado (1923km) darf erstmals sowohl tagsüber als auch nachts vom Pace Car aus betreut werden, das eine enorme Erleichterung für Strasser bedeutet, da dieser den ständigen Kontakt zu seinen Betreuern sucht. Das Rennen dauert noch lange, doch bislang läuft es perfekt!

Hier gehts zu den Zwischenständen >> Leaderboard

Beitrag vom 19.Juni 2011