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Aktuelle News

LIVE - RAAM 2012 - Tag 3 & Tag 4

Christoph hat sich von den Problemen der ersten beiden Renntage erholt und wieder die alte Frische gewinnen können. Nun heisst es den Rückstand aufzuholen.




Sa 16.06 - 23.00 Uhr | Strasser rückt Schoch immer näher.


In diesem Streckenabschnitt rund um Colorado ist es nicht immer einfach eine funktionierende Internetverbindung herzustellen, daher ist eine regelmäßige Berichterstattung nicht ganz einfach. Jedoch konnte das Problem mit der Homepage von Christoph nahezu gelöst werden.

Am Samstag Vormittag um 9 Uhr bei Kilometer 1789, wurde alles für die erste optimale Schlafpause im Wohnmobil vorbereitet. Zwischen TS19 La Veta, Co und TS20 Trinidad konnte sich der gebürtige Kraubather verdienter maßen für ca. 55 Minuten eine Matratze gönnen. Um exakt 12:40 Uhr nahm er erneut auf dem Sattel seines Rennrads Platz. Dabei sorgt der von Owayo verbesserten Radhosenpolster für mehr Komfort.

Die weitere Streckenführung zwischen TS20 Trinidad, Co und TS21 Kim, Co präsentiert sich wie auch nahezu überall wunderschön, obwohl der Himmel immer mehr von Wolken  bedeckt ist und Straps immer mehr auch mit Gegenwind zu kämpfen hat. Die Straße, die sich wie ein Strich zum Ende des Horizonts zieht ist kurvenlos und die Felder am Streckenrand undicht bis gar nicht verbaut. Der momentan zweitplatzierte des Rennens fühlt sich wohl und kommt dem Schweizer Schoch immer näher. Die Wohnmobil Crew Vogs und Schöni konnten sogar schon auf dem Streckenabschnitt um Kim, Co treffen.

Gefahrene Kilometerstand: 1935km
Platzierungen TS21:
1. Schoch – 3T 00h 53min
2. Strasser – 3T 01h 53min
3. Gulewicz – 3T 06h 16min



Sa 16.06 - 8.30 Uhr |   Strasser greift entlang der Rocky M. weiter an.


Die Nacht von Freitag auf Samstag führte durch den Bundesstaat Colorado von der TS16 Pagosa Springs in Colorado bis nach TS19 La Veta. Innerhalb der ersten drei Tage kann nun neben Küstengebiet, Wüste und Steppe im Monument Valley in Colorado auch Gebirgszüge der Rocky Mountains verbucht werden.

Christophs Ziel war es natürlich über den Rocky Mountains auf den wirklich starken Gegner Schoch Zeit gut zu machen. Schon am Wolf Greek Pass wo ihn die gesamte Crew empfang sagte er, dass er den ersten Pass besser gefahren sei als im Vorjahr und diese Leistung bleibt auch über die folgenden bergigen Streckenführung konstant. Das Pace Car präsentierte ihm entlang der Strecke österreichisches Kabarett, um ihm bei der Anstrengung ein besonderes Unterhaltungsprogramm bieten zu können. Der Abstand zu Schoch konnte in den letzten Stunden ziemlich reduziert werden, über dessen Schlafpausen wir jedoch keine Informationen haben und der Vorsprung auf seinem Landsmann Gulewicz weiter steigern.

In der bereits bewältigen Strecke des Rennens, kann der Steirer innerhalb von 3 Tagen neben Küstengebiet, Wüste und Steppe im Monument Valley in Colorado nun auch schneebedeckte Gebirgszüge der Rocky Mountains verbuchen.

Gefahrene Kilometerstand: 1715km
Platzierungen TS19:
1. Schoch – 2T 14h 40min
2. Strasser – 2T 15h 42min
3. Gulewicz – noch bei TS17
4. Garcia – noch bei TS15



Fr 15.06 - 23.50 Uhr |   Rocky M. werden in Angriff genommen.
Um die Zeit, die Christoph in den ersten beiden Tagen wegen der schlechten Verfassung verlor wieder gut zu machen, wurde auf die erste Schlafpause verzichtet. Der Steirer befindet sich körperlich in einer sehr guten Verfassung und seine mentale Stärke verfestigt sich auch immer mehr. Der führende Schweizer fährt tagsüber zwar noch immer um einen hauch schneller als unser Radrennfahrer, jedoch nehmen wir an, dass Schoch bereits eine Schlafpause zu verbuchen hat. Kurz nach TS15 in Durango, CO hat auch Christoph eine 20 minutige Schlafpause genutzt um den Energiespeicher vollkommen aufladen zu können.

Bei einem Interview resümierte Christoph folgend: „Die ersten beide Tage funktionierte gar nichts nach Plan, alles musste improvisiert werden, denn gar nichts konnte bis jetzt aufgehen. Ich musste bereits in der ersten Nacht medizinisch versorg werden und mich am zweiten Tag sogar das erste mal in meiner Radfahrerkarriere übergeben. Die Schlafpausen werden spontan und kurz tagsüber abgehalten, um der Hitze auszuweichen und da wegen dem Beleuchtungssystem von APLEDlight in der Nacht optimale Bedingungen herrschen. Ich freu mich jetzt einfach nur auf die anstehenden Bergetappen.“

Die nächsten Etappen im Race Across America führen nämlich von TS16 Pagosa Springs, CO über die Rocky Mountains mit der ersten großen Hürde, dem 3300m hohen Wolf Creek Pass und somit höchster Berg der gesamten Strecke. 2009 bereitete ihm dieser große Probleme, an die er jedoch nach seinem Höllenritt im Vorjahr mit Sicherheit nicht mehr denken wird.

Gefahrene Kilometerstand: 1469km
Platzierungen TS16:
1. Schoch – 2T 3h 15min
2. Strasser – 2T 6h 25min
3. Gulewicz – 2T 8h 05min
4. Garcia – noch bei TS14





Fr 15.06 - 13.20 Uhr |   Der Strassermodus ist nun eingeschalten
In der zweiten Nacht konnte sich Christoph tatsächlich wieder erholen und in gewohnter Manier die Pedale mit ausrechend Druck versorgen. Nach der kurzen Pause in Flagstaff (TS9) gab er in einem Interview bereits bekannt, dass er sich nun wieder besser fühle und in der Nacht den Rückstand auf die Führenden Schoch und Gulewicz reduzieren möchte.

Bei kühlen Temperaturen und mit der Unterstützung des gesamten Teams am Streckenrand und dem Vorlesen der Gästebucheinträge konnte er sogar die Lücke zu seinem österreichischen Kontrahenten schließen. Die Strecke führte dabei weiterhin quer durch Arizona, Tuba City und Kayenta. Den Sonnenaufgang konnte die gesamte Belegschaft im Monument Valley miterleben, was dem Medienteam natürlich besonders freute.

Straps konnte die Lücke von 1h 50min zu Gulewicz nicht nur schließen sondern auch ein wenig ausbauen, jedoch muss dabei erwähnt werden, dass Gerhard eine Schlafpause einlegte. Die geplante Schlafeinheit vom Titelverteidiger wurde bislang immer wieder verschoben, da er sich zur Zeit in extrem guter Verfassung präsentiert. Dieses Hoch möchte er entlang der nächsten Streckenabschnitte, die sich bereits im Bundesstaat Utah (Mexican Hat, Montezuma) und Colorado befinden, ausnutzen.

In Führung liegt weiterhin der Schweizer Reto Schoch, dessen Vorsprung sich in der vergangen Nacht auch ein wenig minimierte.

Gefahrene Kilometerstand: 1229,5km
Platzierungen TS13:
1. Schoch – 1T 17h 43min
2. Strasser – 1T 20h 14min
3. Gulewicz – 1T 21h 02min
4. Warner-Smith – 1T 21h 11min



Fr 15.06 - 01.50 Uhr |   Begleitet von Übelkeit durch Arizona
Auch im Streckenabschnitt zwischen Congress und der TS7 in Prescott konnte Christoph seine Verdauungsprobleme noch nicht ganz in den Griff bekommen und tat sich sichtlich schwer mit der Flüssigkeitsaufnahme. Dazu kommen noch seine Gedanken über Motivation und den Konkurrenten im Spitzenfeld. In den ersten Streckenabschnitten des Rennens darf die Betreuung am Tag nur über Leap Frog (Betreuung vom Streckenrand) erfolgen, das die Sache nicht gerade erleichtert. In Gesprächen mit der Pace-Car-Crew über Funk und der Zunahme von Obst konnte mit der Zeit die Körpersprache und der Antrieb sichtlich gesteigert werden, was sich auch auf die Stimmung im Team widerspiegelt. „Geht’s dem Straps gut, geht’s dem Team Gut!“

Den 19 Kilometer langen Anstieg in Yarnell konnte der Wahlgrazer jedoch mit vollem Schwung und in Begleitung der Medien Crew erklimmen und eröffnete den Kampf gegen Warner-Smith um den dritten Platz.

Die Strecke führte bei 32°C weiter nach Prescott (TS7) über Cottenwood (TS8) zur neunten Time Station in Flagstaff, wo eine kurze Pause von 10 Minuten mit Körperreinigung im Wohnmobil und der Wechsel zwischen Tag- und Nachtschicht der Pace-Car-Crew erfolgte. Christoph wirkt sichtlich frischer als am Nachmittag, beginnt wieder mehr zu lächeln und freut sich auf die weitere zweite Nacht beim Race Across America 2012, wo er versuchen wird den Abstand zu den Führenden zu reduzieren.

Gefahrene Kilometerstand: 862km
Platzierungen TS9:
1. Schoch – 1T 5h 28min
2. Gulewicz – 1T 6h 29min
3. Strasser – 1T 8h 19min
4. Warner-Smith – 1T 8h 37min



Beitrag vom 16.Juni 2012