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Race around Austria 2015 Live-Ticker

Race Around Austria 2015 - LIVE Ticker


Ich löse den Praktikanten ab und melde mich wieder selbst:
Danke an mein Team, meine Sponsoren und dem Organisationsteam vom Race Around Austria für dieses unglaubliche Erlebnis! Ich sage es nochmals ganz klar: Kein Ultracycling Rennen der Welt kommt stimmungsmäßig an das RAA heran - Flair, Strecke, Zuseher, Rahmenprogramm - einfach nicht zu toppen! ‪#‎jawui‬
mehr Infos und ein ausführlicher Bericht kommen demnächst, ich muss mich vorher noch ein wenig ausschlafen :-)
müde aber glückliche Grüße,
Christoph

Der Tag danach oder "so nicht lieber Praktikant"!
Wir haben dich gebeten unser Pacecar von unserem Sponsor HALI Büromöbel GmbH innen zu putzen. Anders als außen wird der Innenraum des Autos nicht sauber wenn man das Auto einfach in den Regen stellt, auch dann nicht wenn man das Schiebedach über Nacht offen lässt. Zum Glück hat unser zweites Begleitauto der Lyoness Child & Family Foundation kein Schiebedach. Es sei dir jedoch verziehen, da auch Christoph ein kleiner Fauxpas passiert ist, auf dem Weg von der Siegerehrung ins Hotelzimmer hat er versehentlich den Siegerpokal, das Finishershirt und den Geschenkkorb von Damensiegerin Alexandra Meixner mitgenommen. Entschuldigung Alexandra, diese Verwechslung tut uns leid. ‪#‎jawui‬

Bilder, Videos, Statements vom Sieg
die neuesten Fotos sind in der Galerie online: Fotogalerie
ORF-Bericht vom RAA: Mediathek
Highlight Video: Facebook

ZIEL, kurz vor 01:00
Geschafft! Neuer Rekord, neuer Hashtag! Eine Ausführliche Zusammenfassung und die ersten Eindrücke gibt es morgen. Die bestaussehenste Nachtschicht und die hübscheste Tagschicht verabschieden sich. Christoph es war uns eine Freude dich bei dieser Meisterleistung betreuen zu dürfen. Schlaft gut! ‪#‎jawui‬

Unser Mann Zuhause lässt die Excel-Tabellen glühen.
Wir trauen es uns zu sagen: Der Rekord fällt. Derzeit 22min Vorsprung auf die 2014er Zeit! Jetzt nimm ein paar Tropfen Baldrian, nicht dass du uns zuhause vom Schreibtisch kippst.

Es gibt kein halten mehr!
Die bestaussehenste Nachtschicht und die hübscheste Tagschicht arbeiten in nie gesehener Eintracht zusammen und peitschen den Strasserexpress nach vorne. Um den Rekord zu knacken sollten wir vor 0:19 die TS Mondsee passieren. ‪#‎jawui‬

Krimi
Bei der TS in Hallein sind wir 5min hinter der Rekordzeit. Es geht hin und her. Ist die Strecke noch lang genug um 5min aufzuholen?

Der absolute Wahnsinn!
Der Powernap hat sich bezahlt gemacht. Christoph ist in B'hofen jetzt 7min unter seiner Rekordzeit. Auf einer Welle von ‪#‎jawui‬ Postings reitet er dem Ziel entgegen.

Kurzvideo
Die Stimmung an der Strecke, hier beim Einstieg in den Dientner Sattel, macht allen großen Radrennen dieser Welt starke Konkurrenz und trägt Straps förmlich nach oben!
https://www.facebook.com/christophstrasser.at/videos/934991579891245/?video_source=pages_finch_main_video

SA 19:13 KM sehr viele.
Dramatische Entwicklung im Pacecar. Derzeit sind wir wieder leicht hinter der Rekordzeit. Straps musste dem vielen Verkehr Tribut zollen, die Konzentration ließ gefährlich nach. Einen 20 minütiger Powernap später (27min Stehzeit) haben wir unseren voll konzentrierten und motivierten Strasserexpress zurück. Der Rekord bleibt möglich. Jetzt braucht Straps eure Unterstützung mehr denn je. Treibt ihn mit euren ‪#‎jawui‬ Postings zum Rekord.

SA 17:10, KM 1999,5
Die nächste magische Grenze ist passiert. 175km noch. Die genaue Ankunftszeit können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht extrapolieren. Jeder der Straps im Ziel erleben will sollte einfach nach St. Georgen kommen, die Wartezeit wird dort mit super Rahmenprogramm verkürzt.
Entgegen anders lautenden Informationen sind wir derzeit nur sehr knapp (zwischen 20 und 30 min) unter der Rekordzeit. Es ist schaffbar aber es wird sehr knapp. Helft dem Straps den Rekord zu knacken und helft eurem Lieblingscrewmitglied seine Aufgabe den ‪#‎hashtag‬ , ‪#‎jawui‬ zu einem Trend in Österreich zu machen.
Postet eure Motivationspostings auf Christophs Pinnwand und benutzt dabei den Hashtag: #jawui

SA 14:40, TS 41 Wörgl, KM 1945,5
Hat hier jemand Rekord gesagt? 35min schneller als im Vorjahr, es scheint möglich zu sein. Das ganze Rennen wurde ohne Seitenblick auf letztjährige Durchgangszeiten in die Pedale getreten. Doch in Wörgl hat Straps erstmals und von sich aus vermutet, es könne sich ausgehen.. Wie recht er hat, es kann! Bei Timestation Wörgl liegt er 35min vor der Vorjahreszeit.. Jawui!!

SA 12:54, KM 1895,7
Am Beginn des Inntals wurde wieder auf das SHIV gewechselt, inzwischen wurde Innsbruck das zweite mal passiert. Jetzt heißt es "nur" mehr ins Ziel fahren.

SA 09:34, KM 1810,7
Guten Morgen von der Tagschicht! Die Nachtschicht hat hervorragende Arbeit geleistet und einen sehr müden Christoph sicher über das Hahntenjoch und den Hochtannberg geleitet. Seit dem Schichtwechsel und dem ersten Tageslicht ist Christoph wieder voll konzentriert und wach. (Liegt wohl daran dass wir nicht nur die hübscheren sondern auch die lustigeren sind)

SA 05:38, KM 1680,40
In einem Rennen mit über 2000km kann viel passieren, …
Auf der Silvretta-Hochalpenstrasse hat es sich erstmals gelohnt nicht nur kurzes Trikot und Hose im Gepäck zu haben. Nach über 1600km wurde die Regengarnitur auf ihre Dichtheit geprüft.

Testurteil: Mangelhaft

Dieses Ergebnis liegt aber natürlich nicht an der Qualität des Materials, sondern an unserem Profi-Logistiker Himself, der es bereits zustande gebracht hat mit nur einem Unterleibchen zum RAAM anzureisen! Nächstes Jahr wird mit Sicherheit auch die lange Regenhose ihren Weg ins Pacecar finden wink emoticon

Spannend ist auch der Blick auf die Vergleichszeiten zum Vorjahr: Halbenrain: 2 Stunden HINTER dem Vorjahr
Das Kühtai konnte souverän gemeistert werden und die Zeitdifferenz auf 40 Minuten zum Vorjahr reduziert werden. Hier kann man die akribische Vorbereitung von Straps erkennen, der 2 Wochen als Guide beim Ötztaler Radsportcamp die Zeit auch nutzte um sich die Topografie in Kopf und Bein einzuprägen.
Nach seiner 2.(!!) Schlafpause im Rennen und dem erklommenen Faschinajoch lautet die Zeitdifferenz wie folgt: 15 Minuten VOR dem Rekord

Diese Gegebenheit und die unzähligen Fans an der Strecke (über 70 am Hochtor; unser bester Freund aus dem Montafon zu Mitternacht bei Regen auf der Bielerhöhe; Transparente und Anfeuerungsrufe über das ganze Land verteilt) bringt zusätzliche Motivation: Christoph und sein Team haben Lunte gerochen…

St.Georgen macht euch bereit…wir sind schon am Hochtannberg und kommen unweigerlich auf euch zu!

FR 19:22, KM 1555,3
Schichtwechsel! Die hübscheste Crew übergibt an die bestaussehenste. Die Kabel sind wieder zu einem unübersichtlichen Knoten gebunden. Das Pacecar vollgetankt (unser Praktikant erweist sich als Tanknadelflüsterer und lotst uns am letzten Tropfen zur nächsten Tankstelle). Derzeit gibt es nur Facebook Updates da jemand das Notebook versehentlich upgedatet hat. Das dauert bei unserer Internetverbindung noch knapp 2 Stunden. Viel zu tun also für die Nachtschicht.

FR 13:39, 1424,2
Nach dem Radwechsel vom Rubaix auf SHIV bleibt etwas Zeit für eine Manöverkritik für unseren Praktikanten.Weiterhin Licht und Schatten. Einerseits hat er Autofahrerqualitäten gezeigt und unserem Fotografen/Autofahrer (tolle Arbeit Manu) den Rücken freigehalten, damit er (nochmal tolle Arbeit) die Fotos vom Glockner schon in der Abfahrt hochladen konnte, andererseits hat er unser McDonalds Bestellung vermurkst
.Bei Christoph’s zweiten (!!!) Platten hat er jedoch geglänzt und gezeigt ds er einmal gelerntes auch in der nächsthöheren Komplexitätsstufe auch umsetzen kann (diesmal war das hintere Laufrad zu wechseln). Schade das sich der Rückspiegel unseres zweiten Begleitautos nicht mehr mit so wenigen Handgriffen reparieren lässt, der ist nämlich ganz weg seit unser Praktikant beim rückwärts fahren einen Laternenmast übersehen hat.Seinen ersten seriösen Tagschicht-Ticker fanden wir eigentlich ganz gelungen (siehe unten TS Gerlos), seine Mama hat ihn jedoch per SMS auf einige Rechtschreibfehler hingewiesen.

FR 12:30, TS 30 Gerlos, KM 1395,6
Mahlzeit von der Tagschicht! Wir haben Christoph am Aufstieg zum Hochtor übernommen. (Lob an die Nachtschicht, das Pacecar war Tipptop, der Kabelsalat aufgeräumt, eure Handys haben wir an der Mautstelle eingetauscht. Ihr könnt sie dort auslösen)
Nach der Abfahrt vom Glockner hat Christoph über Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten geklagt, nach einer Dose Cola und einem kleinen Plausch mit Gerri Bauer war er wieder wie ausgewechselt. Konzentration war auch gefragt denn die Strecke zwischen Zell am See (sprich: Sielämsie) und Mittersil ist aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens äußerst schwierig und zählt zu den schwersten im ganzen Rennen.
Den Anstieg zur Gerlos hat er in seiner üblichen Art und Weise bewältigt: unwiderstehlicher Wiegetritt und loses Mundwerk. Hallo Tirol!

FR 01:00, KM 1130

Aus Schluss vorbei mit der Phrasendrescherei! Hier ein paar hard-facts für alle Freunde der statistischen Auswertung: Christoph haut eine Durschnittsgeschwindigkeit von aktuell 28.6 km/h raus und lässt sich dabei auch nicht von seinem ersten Powernap nach 36 (!) Stunden beeindrucken. Wir führen das Feld mit einem Vorsprung von 130 KM vor Patric Grüner und Pierre Bischoff an. Der Halfway-point wurde bereits hinter uns gelassen und vor uns liegen die spektakulären Pässe der Österreichischen Bergwelt. Die Crew fiebert ebenso wie Christoph dem Highlight des Rennens, dem Großglockner, entgegen, was bei allen Mitgliedern der Nachtschicht zu erhöhtem Nikotin- sowie Coffeingenuss führt, um topfit an diese Hürde heranzugehen.

DO 21:43, KM 1060,4

Die Nachtschicht hat übernommen und war erstmal damit beschäftigt die Unordnung des Praktikanten zu beseitigen. Nach über 36 Stunden Rennzeit nähert sich Christoph dem wunderschönen Faaker-See. Kärnten zeigt sich mit einem wunderbaren Grillenkonzert von seiner besten Seite, beschert aber gleichzeitig eine Stereo-Geräuschkulisse über das Funkgerät im Pacecar – was kurzzeitig zu Nervosität führte, da der Fehler für dieses neue Surrounderlebnis in der Elektrik vermutet wurde. Mittlerweile konnte Straps die italienische Teilnehmerin überholen und seine Italienisch-Kenntnisse unter Beweis stellen: CIAO! Bisher viel zu selten erwähnt, trotz enormen Schlafmangels, können wir getrost behaupten, dass die bestaussehendste Crew bis hierhin einen hervorragenden Job gemacht hat.

DO 19:04, KM 976,5
Wie verabschieden uns in bälde und übergeben an die Nachtschicht. Wir sind derzeit OFF-Route, müssen unseren Praktikanten dezidiert von jeglichem Fehlverhalten freisprechen. Wir befinden uns auf einer offiziellen Ausweichroute.

Der ganze Rummel um unseren Praktikanten steigt diesem schon langsam zu Kopf. Erste Fans sind bereits mit Selfie-Sticks angereist um Selfies mit unserem Praktikanten zu machen. Um ihn ein bisschen zu schützen werden wir uns mit den Witzen in nächster Zeit ein bisschen zurück halten

Viel Spaß mit der Nachtschicht. Christoph freut sich schon riesig Endlich kühler, nach der Abtei sein geliebtes SHIV und Gas geben. „vurn-furt Fahren“ Wie Teamchef Kogler als Motto für die Nacht ausgegeben hat.

DO 17:19, KM 950
Wir entschuldigen uns bei unseren südburgenländischen Freunden, offensichtlich ist das Heimatbundesland des Strasserexpress, die schöne Steiermark, die wahre Servicewüste. lustigerweise haben wir just am Anstieg zur Soboth auf den letzten Kilometern in der Steiermark den besten Internet-Empfang.
Daher jetzt das wichtigste zuerst: Fest Entschlossen seine Fehler von gestern vergessen zu machen hängt sich unser Praktikant voll rein. Fährt das Pacecar, spielt den Alleinunterhalter für Christoph (die Geschichte vom Müslibuch) und schont beim Troubleshooting weder sich noch das Material.( Beim Update unseres Live-Ticker-Laptop schmolzen buchstäblich seine Oberschenkel.)
Christoph ist auch sehr gut unterwegs und muss von uns immer wieder eingebremst werden um nur ja nicht zu überpacen. Auf der Strecke wird er immer wieder von enthusiastischen Fans begleitet, wir bitten euch beachtet unsere Hinweise vom vorigen Update. Da es nun etwas kühler wird haben wir die Zügel etwas gelockert und Christoph zeigt uns was er noch immer im Köcher hat.

Während des Schreibens dieser Zeilen steht plötzlich der RAAM Sieger 2015 Severin Zotter am Streckenrand und feuert Christoph an.

DO 13:30, 849,0
Ein paar allgemeine Hinweise: Wir verstehen die Begeisterung natürlich, wir selbst können uns dem Strasserfieber auch nicht entziehen. Dennoch möchten wir die enthusiasmierten Fans am Strassenrand um ein bisschen Disziplin bitten. Bitte gebt Christoph keine High Fives wenn er gerade aus der Trinkflasche trinkt. Gebt sie lieber unseren Praktikanten.
Darüber hinaus bekommen wir unzählige Anfragen, wann Christoph wo sein wird. Ihr wisst ja inzwischen wer solche Anfragen bearbeiten muss. Deshalb verweisen wir auf den offiziellen Live-Tracker.

Zur Überbrückung bis zum nächsten Update lest hier wie die Profis vom Standard unserem Praktikanten zeigen wie’s geht.

DO 12:00, KM 801,3
Guten Morgen Welt! Nachdem die Nachtschicht mit den Live-Ticker Infos etwas gegeizt hat, übernimmt wieder die Tagschicht. Da unser Praktikant nur gedacht hat er habe sein Handy auf laut gestellt, mussten wir den Schichtwechsel mit etwas Verspätung machen. Dadurch ist eine gewisse Hektik ausgebrochen und wir konnten den ersten Tagschicht-Ticker nicht mehr vor der Infrastrukturwüste Südburgenland absetzen. Deshalb eine kurze Zusammenfassung der ersten 4 Stunden Tagschicht:
Wir haben einen hellwachen und topfitten Christoph übernommen. Geistig war er klar und aufgeräumt, das Pacecar eher nicht so. (Man verzeihe den schlechten Witz, die Nachtschicht hat aber auch keinen Praktikanten am Board.) Die Hitze hat sich heute schon bedeutend früher von ihrer grausamen Seite gezeigt, sodass wir bereits seit 10 Uhr zu den Kühlmanschetten und der HYPER KEWLl Schweisserweste greifen mussten. Unsere Aufgabe für die restliche Tagschicht wird hauptsächlich darin bestehen Christoph ein bisschen im Zaum zu halten und dafür zu sorgen dass er in der Hitze nicht überpaced und dabei überhitzt. Die Hauptaufgabe wird jedoch darin bestehen euch wieder mit Infos (über die steile Lernkurve unseres Praktikanten) zu versorgen.

TL;DR: Servicewüste Südburgenland, der Praktikant ist schuld. Der Strasserexpress rollt.

DO 04:20, KM 570,9

Christoph bewegt sich zügigen Trittes auf die TS13-Donaubrücke zu und es geht schon ab in den Süden der Sonne hinterher (bzw. dem Morgen entgegen). Aufgrund der geilen Fahrtechnik von Straps konnte die Führung ausgebaut werden.

DO 00:30, KM 439,2

Nach dem Wechsel der Pacecar-Crew und dem Umstieg auf das SHIV kommt Christoph bei kühlen Temperaturen so richtig in Fahrt. Bei Tempo 70 weicht Christoph Hasen aus, worauf die Tiere des Waldes beschliessen, dass heute nichts mehr zu holen ist und sich schlafen legen.

Für unsere strampelnde Nachteule ist jedoch viel zu holen. Es kommt zu einem überraschenden Zweikampf mit dem führenden 2er-Team, den Christoph für sich entscheidet und das Team hinter sich lässt.

In der Fanzone Drosendorf wirkt er frisch wie bei einer Trainingsausfahrt.

Bei einer Überprüfung seiner mentalen Fähigkeiten kann er folgende Zahlenkombination, nach einmaligen Vorlesen, fehlerfrei vorwärts und rückwärts wiedergeben: 9-4-3-7-6-2-5-8 … und das nach 14 Stunden im Sattel! Probier es selbst nach 8 Stunden Schlaf.

Mit besten Grüßen,

die bestaussehende Strasser-Crew

MI 18:00, KM 249,3
Genug Rookie-Fehler für heute. Schon Ernst Jandl wusste „lechts und rinks kann man nicht velwechsern. Werch ein illtum.“ Unser Rookie Mediamanager und Navigator wird ab jetzt zum Praktikanten degradiert und muss nach dem Rennen das Pacecar aufräumen. Christoph hat die ganze Aufregung um den kleinen Verfahrer stoisch zur Kenntnis genommen: „Dann müssen wir eben ein bisschen mehr Gas geben.“ Dieses Vorhaben wird jetzt auch in die Tat umgesetzt. Nachtschicht bitte übernehmen Sie. Nach der ganzen Aufregung müssen wir unseren Praktikanten niederlegen.

Langsam aber sicher bricht die Nacht herein, es wird auch schon etwas kühler. Bedingungen in denen sich Christoph deutlich wohler fühlt.

MI 16:50, KM 216
Die Hitze ist mittlerweile enorm, der steile Anstieg nach Oberafiesl wird dadurch auch nicht gerade leichter. Davon unbeeindruckt zeigt sich der Strasser-Express und zieht hinauf. Auch die Fans am Streckenrand sind von der Hitze im Mühlviertel ebenfalls unbeeindruckt und feuern Christoph in langen Hosen an.

MI 14:10, TS 4, KM 156
Nach den ersten „eher flachen“ 156 km wurde bei der TS 4, Donaubrücke, vom SHIV auf das Rubaix gewechselt, um für das hügelige Mühlviertel perfekt gerüstet zu sein. Wenige Kilometer nach dem Wechsel, der erste Platten, durch das beherzte und geistesgegenwärtige Handeln von Teamarzt Rainer betrug der Zeitverlust nur 30 Sekunden. Der Rookie Mediamanager konnte ob der Geschwindigkeit des eingespielten Teams nur staunen.

MI 12:56, KM 117
Aufmerksame GPS-Tracker Verfolger werden es gemerkt haben, wir haben die originale Route kurzzeitig verlassen. Obwohl unser Rookie Mediamanger mit der Doppelbelastung als Rookie Navigator leicht überfordert ist, ist uns kein (grober) Fehler unterlaufen sondern wir befinden uns auf der offiziellen Ausweichroute. Diese wurde durch die Totalsperre der Ortsdurchfahrt Schärding notwendig.

MI 11:43, TS2, KM 66,6
Die ersten beiden Timestations sind bereits absolviert. Die Hitze ist bisher noch nicht so schlimm wie erwartet. Gestartet sind wir bei angenehmen 26 Grad, inzwischen ist das Thermometer auf 30 Grad geklettert. Der Kilometerstand von 66,6 km wird vom Team als gutes Omen gewertet. Weiter geht’s!

MI 09:50, KM 0
Start in St. Georgen im Attergau: RAA 2015. It’s on. Christoph ist als Titelverteidiger um 09:42 auf die Strecke gegangen und nimmt jetzt die 2200km rund um Österreich in Angriff.

Dienstag, 9.30 Uhr
Während die Betreuercrew schon fleißig an der Technik der Betreuerfahrzeuge arbeitet wirft sich Christoph nochmals kurz aufs Rad um für 90 Minuten locker zu trainieren. Nachmittags folgt dann die technische Inspektion der Bikes und Autos, bevor am Abend die letzten Details im Team besprochen werden. Die Vorfreude auf den Start steigt!

Mittlerweile ist auch die GPS-Tracking Plattform online.
Aktuelle Zwischenstände wird es dann laufend unter gps.seltec-sports.at geben!

die Startzeit für Christoph steht fest: Mittwoch, 9.42 Uhr
In diesem Jahr gibt es erstmals zwei Startblöcke, der erste Teil der Solofahrer wird bereits Dienstag Abend ins Rennen gehen, die Favoriten folgen dann Mittwoch vormittag. Die Veranstalter wollen damit das Fahrerfeld auf der Strecke kompakter halten und die Abstände beim Zieleinlauf geringer halten!

Als Anhaltspunkt für alle, die an der Strecke vorbei schauen möchten:
Die Durchgangszeiten von Christoph aus dem Vorjahr - RAA 2014 Tracking

Beitrag vom 08.August 2015