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Grünes Licht für Start beim Race Around Austria

Nach der Enttäuschung beim Race Across America, wo Christoph Strasser in diesem Jahr krankheitsbedingt aufgeben musste, will der Steirer in der Heimat beim Race Around Austria mit viel Energie und Top-Fit zurück in den Rennsattel. Die Ärzte haben nach intensiven Lungentests grünes Licht gegeben.

Zum bereits siebten Mal findet im August das Race Around Austria (RAA) statt. Es gilt als das härteste Radrennen Europas und wird 2015 von knapp 200 Athleten in Angriff genommen. Von St. Georgen im Attergau geht es ab dem 12. August über 2.200 Kilometer, gespickt mit 30.000 Höhenmetern, rund um die Alpenrepublik. Das Radrennen wird als Einzelfahren ausgetragen und die Athleten werden von einem persönlichen Betreuungsfahrzeug begleitet. „Das RAA hat sich ungemein entwickelt und zählt mittlerweile zu den besten Ultra-Radrennen der Welt. Nach dem Sieg in der Teamwertung vor zwei Jahren bestritt ich das Rennen im Vorjahr in der Einzelwertung und gewann mit Streckenrekord. Heuer steht die Teilnahme am RAA für mich unter anderen Voraussetzungen“, sagt Strasser. 

„Nicht die Zeit zählt - schöner Saisonabschluss in Österreich das Ziel“

Christoph Strasser hat die Enttäuschung vom Race Across America mittlerweile psychisch und physisch gut verdaut. „Ich habe richtig lange daran geknabbert, dass ich wegen einem Lungeninfekt das Rennen beenden musste. Aber schlussendlich muss man das ganze abhaken, sich neue Ziele setzen und nach vorne schauen. Ich spüre, dass ich richtig viel Energie habe und fühle mich wieder Top-Fit. Daher ist mein Ziel ein erfolgreiches Finish beim Race Around Austria. Das Ergebnis oder die Zeit sind mir weniger wichtig als gesund durchzukommen. Beim RAAM in diesem Jahr hat man gesehen, dass bei Extremrennen alles passieren kann. Wir haben das RAAM genau analysiert und viel daraus gelernt. Mein oberstes Ziel lautet gesund zu bleiben und einen schönen Saisonabschluss zu finden“, beschreibt Strasser, der im Mai dieses Jahres in Berlin einen neuen 24-Stunden-Weltrekord aufgestellt hat. „Aber natürlich hätte ich nichts dagegen, wenn das letzte Saisondrittel so endet, wie das erste begonnen hat“, schmunzelt der Kraubather. 

Vorbereitung im Ötztal

Derzeit befindet sich Christoph Strasser im Ötztal, wo er im Rahmen des Ötztaler Radsportcamps als Guide im Einsatz ist und sich mit zusätzlichen Einheiten in den Bergen auf das RAA vorbereitet. „Damit verbinde ich auch Streckenbesichtigungen und die Akklimatisation an die Höhe. Immerhin führt das RAA über den Großglockner und in Tirol und Vorarlberg über viele Alpenpässe“, sagt Strasser. 

http://www.racearoundaustria.at 

Beitrag vom 23.Juli 2015