Christoph verpasst EM-Podest bei Race Across Austria

"Dieser vierte Platz taugt mir natürlich gar nicht, eine Medaille wäre schon cool gewesen. Körperlich lief es gut, aber drei Athleten waren dieses Mal besser", analysierte der Steirer in Vorarlberg. Lange befand sich der Kraubather an der zweiten Stelle, nachdem er die erste Nacht ohne Schlaf durchfuhr. Danach ging es in der zweiten Rennhälfte über die hohen Berge. "Ich wollte eigentlich die zweite und letzte Nacht ohne Schlaf durchfahren. Aber es ging einfach nicht, die Müdigkeit war zu groß. Ich wollte dann auch bei den teils gefährlichen Abfahrten in der Nacht von den hohen Pässen nichts riskieren, deshalb legte ich zwei je 20minüige Powernaps ein. Die anderen konnten durchfahren und somit war die Medaille außer Reichweite."
Den EM-Titel sicherte sich der Tiroler Philip Handl, der in 40 Stunden 9 Minuten finishte. Dahinter holten die Deutschen Stefan Fettes und Robert Müller Silber und Bronze. Christoph kam mit einer Zeit von 43 Stunden 7 Minuten in Feldkirch an. "Die ersten Drei sind Top-Fahrer. Philip Handl hatten wir vor dem Start alle auf der Rechnung, solche Distanzen liegen dem zweifachen Sieger des RATA, der in den Bergen zudem seine Qualitäten ausspielen konnte. Generell war das Rennen top-organisiert und unglaublich, wie viele Zuschauer uns entlang der Strecke anfeuerten."








