Erfolgreicher Start ins Transcontinental Race

In Norwegen machten sich gestern 367 Solo-Starter:innen beim TCR auf ihren langen Weg quer durch Europa. Nach rund 4.800 Kilometern endet das längste und härteste unsupported-Rennen der Welt im griechischen Kalamata. "Der Start war sehr beeindruckend. Das Teilnehmerfeld mit 367 Leuten ist enorm und zeigt den Boom von unsupported-Rennen deutlich", sagte der Steirer in Trondheim. Bei seinem ersten Rennen in Norwegen ist er vor allem von der Natur beeindruckt: "Norwegen ist der Hammer mit den Fjorden, Wasserfällen, Flüssen und Bergen. Die erste Nacht, wo ich keine Schlafpause machte, war richtig hart. Um Mitternacht wird es dunkel und um 3 Uhr Früh wieder hell. Dabei hatte es um die 0 Grad und meine Zehen und Finger froren ziemlich. Für so kalte Temperaturen habe ich nicht die richtige Bekleidung mit. Aber es wird bald wärmer", ergänzt der Dauersieger des Race Across America.
Perfekter Start ins Rennen
"Es geht so richtig gut dahin und ich fand gleich einen tollen Rhythmus. Derzeit liegt der Schweizer TCR-Sieger von 2024 Robin Gemperle mit einem kleinen Vorsprung in Führung. Dahinter matche ich mich mit einigen Konkurrenten um die Plätze zwei bis fünf. Wenn ich an das Vorjahr zurückdenke, da lag ich nach der ersten Nacht um Rang 30. Von daher läuft es heuer optimal und viel besser", sagt Strasser. Der 43-Jährige nähert sich dem ersten Checkpoint, wo von der Rennleitung vorgegebene Passagen von allen Starter:inne absolviert werden müssen. Beim Aurlandsfjord führt die Strecke über den berühmten Rallarvegen, eine rund 70 Kilometer lange Schotterstraße, bis in den Wintersportort Geilo. Anschließend geht es durch Südnorwegen nach Schweden.








