Zum Hauptinhalt springen

aktuelle News

TCR Tag 3: Christoph weiterhin im Spitzenfeld

Christoph Strasser schlägt sich in der Anfangsphase des Transcontinental Race, dem weltweit größten unsupported-Rennen, weiter sehr gut. Wie erwartet kommt es hier zum spannenden "Ferry"-Game. Wer erwischt welche Fähre Richtung Polen rechtzeitig und verliert so wenig Zeit wie möglich?

Christoph Strasser ist seit dem Start in Trondheim am Sonntag 2 Tage und 14 Stunden unterwegs, pro Tag spulte er rund 539 Kilometer ab. Nachdem er die erste Nacht ohne Stopp durchfuhr, legte er gestern und heute von Norwegen über Schweden eine je dreistündige Schlafpause ein. "Gestern Abend erreichte ich Schweden. Im Gegensatz zu Norwegen mit seinen prächtigen Fjorden, Bergen und Wasserfällen ging es hier eher monoton und flach bis wellig weiter; "Kilometer fressen" ist hier angesagt. Gestern erwischte ich die erste Fähre gerade rechtzeitig. Mein Ziel ist es, dass ich heute Abend die entscheidende Überfahrt von Schweden aufs europäische Festland nach Polen erreiche. Rund 360 Kilometer muss ich in 15 Stunden schaffen. Das sollte sich ausgehen, ich darf aber nicht bummeln."

Gemperle mit Respektabstand in Führung
Nach zweieinhalb Tagen Fahrtzeit beim TCR, das über 4.800 Kilometer und 50.000 Höhenmeter quer durch Europa führt, liegt der Schweizer Robin Gemperle, TCR-Sieger von 2024, klar voran. "Robin hat bisher nur einmal geschlafen. Er will heute Mittag die Fähre erwischen, was natürlich ein großer Vorteil für ihn wäre. Aber er hat schon jetzt sehr viel Energie investiert. In der letzten Nacht schlossen einige von hinten auf mich auf, weil sie auch auf Schlaf verzichtet haben. Ich halte aber weiterhin an meiner Taktik fest und es macht sich bisher bezahlt. Das Rennen dauert noch lange", sagt Strasser, der sich um Platz fünf befindet.